Dreifach-Kombipräparat in neuartiger Gelformulierung zur Behandlung von Parkinson im fortgeschrittenen Stadium verfügbar.

  • 15.02.2021

STADA führt neuartige Therapie zur Behandlung von Parkinson in Deutschland und Österreich ein

  • Im Oktober erwarb STADA die Rechte für ein Dreifach-Kombipräparat mit den Wirkstoffen Levodopa, Carbidopa, Entacapon, das zur Behandlung von Parkinson im fortgeschrittenen Stadium nun in Deutschland und Österreich eingeführt wird.
  • STADA CEO Peter Goldschmidt: „Mit der neuen Therapieoption zeigen wir, dass wir nicht nur beim Geschäft mit Consumer Health Produkten und Generika Go-to-Partner sind, sondern auch in unserem stark wachsenden Bereich der Spezialpharmazeutika.“
  • STADA Deutschlandchef Eelco Ockers: „Wir freuen uns sehr, ein neuartiges Dreifach-Kombipräparat mit einer modernen Pumpentechnologie anbieten zu können, das unser Portfolio in der Neurologie strategisch sinnvoll ergänzt und unser Engagement bei der Behandlung von Parkinson-Patienten fortsetzt.“

Bad Vilbel, 15. Februar 2021 – STADA bringt ein neues Dreifach-Kombipräparat zur Behandlung von Parkinson im fortgeschrittenen Stadium in Deutschland und Österreich auf den Markt. Weitere europäische Märkte folgen. In Deutschland wird die verschreibungspflichtige Therapie ab sofort von der STADAPHARM GmbH eingeführt, die für das Geschäft mit Spezialpharmazeutika im STADA-Konzern zuständig ist und bereits fundierte Erfahrungen mit Apomorphin-Injektions- und Infusionsbehandlungen gegen Parkinson mitbringt. Die Therapieoption ist eine neuartige Gelformulierung der drei etablierten Parkinson-Wirkstoffe Levodopa, Carbidopa und Entacapon, mit der eine höhere Ausnutzung von Levodopa im Körper (Bioverfügbarkeit) erreicht werden kann.[1] Diese wird mit einer modernen Pumpentechnologie über den Dünndarm verabreicht. Die Pumpe kann zwischendurch abgenommen werden und die Patienten können sogar baden, duschen oder schwimmen – sofern ihr Gesamtzustand dies zulässt. Dies gibt den Patienten die Chance, ihr tägliches Leben planen und meistern zu können und ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie STADA zunehmend mit differenzierten Spezialpharmazeutika einen Mehrwert für Patienten und Pflegekräfte bieten kann. Gleichzeitig haben diese Präparate aus Unternehmenssicht aufgrund ihrer Differenzierung das Potenzial für nachhaltige Margen über viele Jahre hinweg.

„Wir kümmern uns um die Gesundheit der Menschen und erfüllen diesen Auftrag nun auch mit einer neuen Therapieoption zur Behandlung von Parkinson,“ betont STADA CEO Peter Goldschmidt. „Damit zeigen wir, dass wir nicht nur beim Geschäft mit Consumer Health Produkten und Generika Go-to-Partner sind, sondern auch in unserem stark wachsenden Bereich der Spezialpharmazeutika.“

STADA Deutschlandchef Eelco Ockers ergänzt: „Wir freuen uns sehr, als erstes Unternehmen in Deutschland ein neuartiges Dreifach-Kombipräparat mit einer modernen Pumpentechnologie anbieten zu können, das einen wertvollen Beitrag zur Versorgung von Parkinson-Patienten leistet. Die Gelformulierung ist eine strategisch sinnvolle Ergänzung unseres Portfolios, mit der wir unser Engagement im Bereich der Neurologie intensivieren und von bisherigen Erfahrungen profitieren.“

Bei der neuen Therapieoption handelt es sich um eine Infusionstherapie, die über eine moderne, diskrete, leichte und tragbare Pumpe über eine Sonde in den Dünndarm verabreicht wird. Die Pumpe verfügt über eine intuitive und benutzerfreundliche Oberfläche und eine lange Batterie-Laufzeit. Behandler können mehrere Fließgeschwindigkeiten zur Anpassung an unterschiedliche Patientenbedürfnisse programmieren.

Begleitend bietet STADAPHARM einen spezialisierten Patienten-Service an, der die Patienten und deren Angehörige in der Klinik und zu Hause während der Therapie unterstützt. Darüber hinaus wurde eine 24-Stunden-Hotline für den technischen Support bei Fragen rund um die Pumpe eingerichtet und ein komplettes Paket von unterstützenden Materialien für Patienten und deren Ärzte geschnürt.

 

Über die STADA Arzneimittel AG

Die STADA Arzneimittel AG hat ihren Sitz im hessischen Bad Vilbel. Das Unternehmen setzt auf eine Zwei-Säulen-Strategie bestehend aus Generika, inklusive Spezialpharmazeutika, und verschreibungsfreien Consumer Health Produkten. Weltweit vertreibt die STADA Arzneimittel AG ihre Produkte in rund 120 Ländern. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte STADA einen bereinigten Konzernumsatz von 2.608,6 Millionen Euro und ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 625,5 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2019 beschäftigte STADA weltweit 11.100 Mitarbeiter.

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[1] Senek M, et al. Mov Disord. 2017;32(2):283-6

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