STADA

Leistungen der Krankenkasse

Leistungen der Krankenkasse

Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel

Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht mehr erstattet.

Ausnahmen:
Bei der Behandlung schwerwiegender Erkrankungen, wenn solche Arzneimittel zum Therapiestandard gehören. Dabei fällt eine Zuzahlung von 10 Prozent des Preises, mind. 5 Euro und maximal 10 Euro pro Arzneimittel an. In jedem Fall nicht mehr als die Kosten des Medikaments.

Weitere Ausnahmen:
Verordnungen für Kinder bis zum 12. Lebensjahr und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen.

Anmerkungen:
Nicht verschreibungspflichtige Medikamente werden zu über 95 Prozent selbst bezahlt.

Lifestyle-Präparate

Arzneimittel, die überwiegend der Verbesserung der privaten Lebensführung dienen (z. B. Viagra), werden nicht erstattet.

Fahrtkosten

Fahrtkosten zur ambulanten Behandlung werden grundsätzlich nicht von der Krankenkasse übernommen.

Ausnahmen:
Wenn es zwingende medizinische Gründe gibt, kann die Krankenkasse in besonderen Fällen eine Genehmigung erteilen und die Fahrtkosten übernehmen.

Anmerkungen:
Bei genehmigten Fahrtkosten müssen 10 Prozent, aber höchstens 10 Euro und mindestens 5 Euro pro Fahrt zugezahlt werden. Dies gilt auch für die Fahrtkosten von Kindern und Jugendlichen. Die Zuzahlung ist begrenzt auf die tatsächlich entstandenen Fahrtkosten.

Sehhilfen / Brillen

Grundsätzlich übernehmen die Krankenkassen keinen Zuschuss.

Ausnahmen:
Ein Leistungsanspruch besteht für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, für therapeutische Sehhilfen bei bestimmten Augenerkrankungen oder -verletzungen sowie für schwer sehbeeinträchtigte Menschen.

Künstliche Befruchtung

Drei in-vitro-Fertilisationsversuche werden von der Krankenkasse zu jeweils 50 Prozent bezahlt.
Altersbegrenzung für Frauen zwischen 25 und 40 Jahren, für Männer bis 50 Jahre.

Sterilisation

Keine Kostenübernahme bei Sterilisationen, die der persönlichen Lebensplanung dienen.

Ausnahmen:
Für medizinisch notwendige Sterilisationen werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen.

Entbindungsgeld / Sterbegeld

Wurden aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen.

Mutterschaftsgeld / Schwangerschaftsabbruch

Diese Leistungen werden von der Krankenkasse übernommen, beim Schwangerschaftsabbruch teilweise nur eingeschränkt.

Empfängnisverhütung

Kosten für empfängnisverhütende Mittel (z. B. Pille) werden von den Krankenkassen nur für Frauen bis zum vollendeten 20. Lebensjahr übernommen. Für über 18-Jährige fallen die üblichen Zuzahlungen an.

Zahnersatz

Keine Kostenübernahme. Die Krankenkassen beteiligen sich jedoch mit Festzuschüssen an den Kosten von Zahnersatz. Dabei orientiert sich der Zuschuss am Befund, nicht an der Behandlungsmethode. Die Härtefall- und Bonusregelungen gelten auch weiterhin.

Anmerkungen:
Der Versicherte kann sich für jede medizinisch anerkannte Versorgungsform mit Zahnersatz entscheiden, ohne den Anspruch auf den Kassenzuschuss zu verlieren.

Viele Krankenkassen bieten Zusatzversicherungen, die weitere Leistungen beim Zahnersatz abdecken.

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