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Medizinisches Lexikon

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In unserem medizinischen Lexikon STADApedia möchten wir Ihnen helfen, schnelle und zuverlässige Antworten auf Ihre gesundheitlichen Fragen zu finden.

Appetit auf Gesundheit! Alles über gesunde Ernährung

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Pflichtangaben
  • Magnetrans® forte 150 mg Hartkapseln /- extra 243 mg Hartkapseln

    Wirkstoff: Schweres Magnesiumoxid. Bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    STADA GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel

    Stand: Juli 2017

Magnesiummangel

Magnesium ist an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Der tägliche Bedarf an Magnesium liegt bei etwa 300-400 mg (bei Schwangeren und Stillenden beträgt der Bedarf ca. 400 mg). Da der Körper nicht in der Lage ist, Magnesium selbst zu produzieren, muss dieser wichtige Mineralstoff dem Körper durch die Nahrung zugeführt werden. Bei körperlichem oder geistigem Stress, in der Schwangerschaft und Stillzeit, in Wachstumsphasen und bei Sportlern sowie im Alter kann der Bedarf erhöht sein.

Magnesium ist besonders reichlich enthalten in

  • Hülsenfrüchten
  • Vollkornbrot
  • Käse
  • Schokolade
  • Nüssen
  • Milch
  • Magnesium-Präparate (z. B. Magnetrans®)

Magnesium ist im Körper u. a. wichtig für

  • den Herzmuskel
  • die Skelettmuskulatur
  • die Festigkeit der Knochen
  • die Arbeit zahlreicher Enzyme, z.B. bei der Verbrennung der Kohlehydrate und Fette und beim Aufbau von Eiweiß und Nukleinsäuren (Träger der Erbanlagen)
  • das Nervensystem

Magnesiummangel führt zu

  • Muskelkrämpfen, z.B. Wadenkrämpfen
  • Magen-Darm-Beschwerden, z.B. Übelkeit
  • nervösen Beschwerden, z.B. Kopfschmerz, Nervosität
  • vorzeitigen Wehen in der Schwangerschaft
  • brüchigen Fingernägeln, kariösen Zähnen
  • Menstruationsbeschwerden

Magnesiumüberdosierung führt zu

Magnesiummangel tritt z.B. auf

  • bei kohlehydratarmer Ernährung oder Diäten
  • in der Wachstumsphase bei Jugendlichen
  • durch Stress
  • bei Sportlern
  • bei Abführmittelmissbrauch, Erbrechen
  • bei lang anhaltenden Durchfällen
  • häufig in der Schwangerschaft und Stillzeit. Das erste Anzeichen eines Magnesiummangels in der Schwangerschaft ist das Auftreten von Wadenkrämpfen
  • In der Schwangerschaft wird Magnesium bei vorzeitigen Wehen eingesetzt

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Bei unklaren bzw. immer wieder auftretenden Beschwerden

Was Ihr Arzt tun kann

  • Herausfinden, ob eine Erkrankung den Mangel verursacht hat und diese ggf. behandeln

 

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