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Medizinisches Lexikon

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Schwitzen (übermäßiges)

Der Körper reguliert seine Temperatur u. a. durch Schwitzen. Übermäßige Schweißabsonderung wird durch psychischen Stress oder körperliche Anstrengung oder Krankheiten ausgelöst. Der Schweiß wird von Körperbakterien zersetzt, dies führt zum typischen Schweißgeruch. Das Schwitzen kann sich auf bestimmte Körperregionen, meist Achselhöhlen, Handflächen und Füße beschränken, aber auch den ganzen Körper betreffen. Außer einer zu hohen Außentemperatur und zu warmer Kleidung kommen eine ganze Reihe von Ursachen für übermäßiges Schwitzen in Betracht.

Häufigste Ursachen

Was Sie tun können

  • Deodorantien und desinfizierende Seifen verhindern die bakterielle Zersetzung des Schweißes
  • Antitranspirantien: Das sind Puder, Cremes oder Lösungen (z.B. mit Aluminiumverbindungen oder mit Methenamin), die schweißhemmend wirken, indem sie die Schweißabgabe vermindern. Antitranspirantien sind nicht schädlich, solange man sie nicht zu großflächig aufträgt
  • Von innen kann man die Schweißbildung mit Salbeitee oder Salbeidragees reduzieren
  • Bei starkem Schwitzen muss die verlorengegangene Flüssigkeit ersetzt werden (Mineralstoffmangel). Viel trinken!

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Wenn die Beschwerden sehr stark sind und die Ursache unklar ist
  • Wenn zusätzliche Beschwerden z.B. Schmerzen in der Herzgegend auftreten
  • Verdacht auf ernsthafte Grunderkrankung

Was Ihr Arzt tun kann

  • Herausfinden der Ursache für die Beschwerden und Einleitung einer gezielten Behandlung

Vorbeugung

  • Keine synthetischen Textilien direkt auf der Haut tragen
  • Keine Gummischuhe oder Gummihandschuhe tragen

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