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Medizinisches Lexikon

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Unterkühlung

Die Temperatur im Körperinneren (Kerntemperatur) wird durch ein komplexes Regelsystem auch bei geringen Schwankungen der Umgebungstemperatur ziemlich konstant auf 37 °C gehalten (Wärmeregulation). Eine Unterkühlung (Hypothermie) besteht, wenn die Körpertemperatur unter 35 °C sinkt. Bei Körpertemperaturen von 35 bis 32 °C wird beispielsweise durch Muskelzittern zusätzliche Wärme produziert. Die Blutgefäße vom Rumpf entfernter Gliedmaßen (z. B. Finger, Zehen, Nase und Ohren) ziehen sich zusammen, um den für die lebenswichtigen Organe notwendigen Blutdruck aufrechtzuerhalten (sog. Zentralisation). In den äußeren Körpergebieten ist die Durchblutung dagegen stark verringert; die Hautwird kühl und blass und es entsteht eine sog. äußere kalte „Körperschale", die dem Körperkern kaum Wärme entzieht. Neben der allgemeinen Unterkühlung kann es zu örtlichen Erfrierungen (Gewebsschädigungen durch Sauerstoffmangel) kommen, z. B. an Ohren und Zehen.

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