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Medizinisches Lexikon

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Röteln

(Lateinisch: Rubela oder Rubeola.) Eine meist harmlos verlaufende Viruserkrankung, die sich nach kurzem, fieberhaftem Katarrh mit einer Rötung zeigt, die zuerst im Gesicht beginnt und dann auf den Körper übergeht. I. d. R. eine Kinderkrankheit. Eine besondere Gefährdung durch Röteln besteht für Schwangere, da hier Missbildungen des ungeborenen Kindes drohen. Die Rötelnimpfung wird bereits im Säuglingsalter empfohlen; eine Wiederholung bei heranwachsenden Mädchen und jungen Frauen ist sinnvoll.

Eine ansteckende Hauterkrankung, die durch Rötelnviren hervorgerufen wird. Nach einer Erkrankung besitzt man im Allgemeinen lebenslange Immunität. Die Ansteckung mit Röteln erfolgt meist durch Tröpfcheninfektion.

Beschwerden:

Kleine, hellrote Flecken, zunächst im Gesicht, später am ganzen Körper. Hinzu kommen Lymphknotenschwellungen und manchmal Unwohlsein oder Fieber.

Komplikationen:

Erkranken Schwangere im ersten Drittel an Röteln, so kann es zu Missbildungen oder Totgeburten kommen. Alle Mädchen sollten geimpft sein!

Was Sie tun können

  • Meist sind keine besonderen Maßnahmen notwendig

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Zur Absicherung der Diagnose
  • Zu Beginn der Schwangerschaft zur Prüfung, ob der Infektionsschutz ausreichend ist
  • Wenn Schwangere Verdacht auf eine Rötelninfektion haben

Was Ihr Arzt tun kann

  • Bei einer geplanten Schwangerschaft kann der Arzt feststellen, ob in früheren Jahren eine Rötelninfektion statt gefunden hat (Feststellen des Rötelntiters) oder ob der Impfschutz ausreichend ist und somit Immunität besteht oder ob eine Impfung notwendig ist

Vorbeugung

 

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