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Medizinisches Lexikon

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Erschöpfung und Müdigkeit

Wer ständig erschöpft und müde ist, fühlt sich den Anforderungen des Alltags nicht gewachsen und verliert das Interesse an Hobbys und sozialen Kontakten. Vor allem Frauen mit Familie sind oft überlastet und körperlich und seelisch erschöpft. Körperlichen Begleiterscheinungen wie Schwarzwerden vor den Augen beim Aufstehen, Neigung zu Schweißausbrüchen und kalten Händen, Wetterfühligkeit, beschleunigter Pulsschlag können auftreten. Es besteht eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten. Psychische Begleiterscheinungen sind Leistungs- und Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Überforderungsgefühl, Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit.

Erschöpfungszustände treten sehr häufig nach schweren Erkrankungen ein. Der Körper ist durch die Krankheit geschwächt, Mineralien oder Spurenelementen können vorliegen. Vor allem bei älteren Menschen beobachten Ärzte häufig, dass nach einem grippalen Infekt noch Wochen und Monate Müdigkeit und Antriebsschwäche vorliegen. Immer häufiger wird das chronische Müdigkeitssyndrom, kurz CMS genannt, diagnostiziert. Bleierne Müdigkeit und Erschöpfung, schon nach geringen Belastungen, sind die Leitsymptome dieses Krankheitsbildes. Weitere körperliche Beschwerden sind: Muskel- und Gelenkschmerzen, Kreislaufstörungen und Kopfschmerzen. Die Ursache der Erkrankung ist bisher nicht bekannt, eine Beteiligung des Immunsystems ist jedoch wahrscheinlich. Am Anfang des chronischen Müdigkeitssyndroms stehen oft eine Grippe oder grippeähnliche Beschwerden.


Häufigste Ursachen


Was Sie tun können

  • Gegen die Nachwirkungen schwerer Erkrankungen: Die körperliche Regeneration mit Vitamin B12-Präparaten in Kapsel- oder Trinkampullenform unterstützen.
  • Bei niedrigem Blutdruck: morgens langsam aufstehen, Bürstenmassage und Wechselduschen, belebende Dusch- oder Badezusätze mit Rosmarin verwenden, morgens Kaffee oder schwarzen Tee trinken. Sport und viel Bewegung zwischendurch. Tagsüber ausreichend viel trinken. Am besten Kräutertees und natriumreiche Mineralwasser.
  • Bei Stress: Signale der Erschöpfung ernst nehmen. Nicht alles immer perfekt machen wollen, Aufgaben abgeben. Sich zugestehen, auch einmal gar nichts zu tun. Reizüberflutung, z.B. durch Radio, Fernsehen vermeiden.
  • Bei depressiven Verstimmungszuständen: leichte depressive Verstimmungszustände sprechen gut auf eine Behandlung mit Johanniskraut (z. B. Hypericum STADA® 425 mg Hartkapseln) oder Kava-Kava-Wurzel an. Im Winter häufig bei Tageslicht im Freien aufhalten, denn bei kürzeren Tagen schaltet bei vielen Menschen der Organismus auf Schongang und das bewirkt häufig ein Stimmungstief.
  • Bei Schlafstörungen: Einschlafrituale und Schlafplatz überprüfen, z.B. nicht zuviel Alkohol vor dem Schlafengehen und ein ruhiger Raum zum Schlafen sind wichtige Voraussetzungen. Warme Bäder mit schlaffördernden Kräuterzusätzen nehmen.
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom: Stärkung des Immunsystems mit Vitaminen und Nährstoffen oder anderen Präparaten zur Abwehrsteigerung.


Wann Sie zum Arzt müssen

  • Bei dauernder Müdigkeit in Verbindung mit den oben genannten Symptomen.


Was Ihr Arzt tun kann

  • Ausschluss schwerer organischer Erkrankungen.
  • Feststellung von niedrigem Blutdruck, Eisenmangel oder Jodmangel oder chronischem Müdigkeitssyndrom.
  • Die Ursachen der Müdigkeit behandeln.


Vorbeugung

  • Stärkung des Immunsystems: ausgewogene, vollwertige Ernährung, Sport und Bewegung, nicht rauchen, wenig Alkohol, ausreichend Schlaf und Entspannung.

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