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Medizinisches Lexikon

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In unserem medizinischen Lexikon STADApedia möchten wir Ihnen helfen, schnelle und zuverlässige Antworten auf Ihre gesundheitlichen Fragen zu finden.

Hautprobleme

Man unterscheidet zwischen trockener, normaler und fettiger Haut. Allerdings kann sich der Hauttyp in Abhängigkeit von der Jahreszeit (z.B. im Winter eher trockene Haut), vom Hormonspiegel und vom momentanen Gesundheitszustand ändern.


Trockene Haut

Trockene Haut ist der häufigste Hauttyp. Trockene Haut ist matt bis stumpf, spannt leicht, vor allem nach dem Waschen. Oft schuppt sie und wirkt spröde. Treten diese Merkmale verstärkt auf, so deutet dies auf ein Ekzem hin. Fältchen tauchen besonders früh auf, da mit zunehmendem Alter die Talgdrüsen ihre ohnehin schon geringe Talgproduktion noch weiter reduzieren. Vorteil: Richtig gepflegt erscheint die Haut seidig, matt und feinporig.


Wie Sie trockene Haut reinigen

Nur ein mildes Reinigungsmittel verwenden und mit lauwarmem Wasser nachspülen. Kein alkoholhaltiges Gesichtswasser benutzen.


Wie Sie trockene Haut pflegen

Trockene Haut braucht sowohl Fett als auch Feuchtigkeit. Da fetthaltige Pflegecremes auf der Haut Fettglanz hinterlassen, empfiehlt sich die Verwendung einer Tages- und Nachtcreme. Benutzen Sie als Tagespflege eine leicht fetthaltige Feuchtigkeitscreme und eine fetthaltige Nachtcreme, die hautfreundliche Zusätze wie Vitamin A und E oder beruhigende pflanzliche Auszüge, z.B. Azulen, enthält.


Besonderes

Regelmäßige Einnahme von Vitamin A,C,E in Kapselform soll der Hautalterung vorbeugen. Diese Vitamine fangen freie Radikale ab, die die Hautzellen sonst schädigen würden.


Fettige Haut

Fettige Haut entsteht durch vermehrte Talgdrüsenproduktion. Die Hornschicht fettiger Haut ist relativ dick. Dadurch wirkt die Haut oft schlecht durchblutetet, blass und fahl. Die Haut glänzt und neigt zu großen Poren, Mitessern und Pickeln. Fettige Haut haben vor allem jüngere Leute, oft im Rahmen einer Akne. Vorteil: Fettige Haut bleibt länger glatt, Fältchen zeigen sich später als bei trockener Haut. Meist reagiert sie auch weniger gereizt auf Umwelteinflüsse.


Wie Sie fettige Haut reinigen

Morgens und abends mit Seife, Syndet oder Waschlotion reinigen. Mit viel Wasser abwaschen. Besonders fettige Stellen mit adstringierendem Gesichtswasser, das die Poren zusammenzieht, abtupfen.


Wie Sie fettige Haut pflegen

Eine leichte Feuchtigkeitscreme mit mattierender Wirkung morgens und abends auftragen. Einmal pro Woche ein Gesichtsdampfbad mit Kräuterzusätzen z.B. mit entzündungshemmender Kamille.


Trockene Fetthaut

Sie ist eine Sonderform der fettigen Haut. Die trockene Fetthaut produziert sehr viel Talg, der aber aufgrund einer Verhornungsstörung der Haut nicht ausreichend abfließen kann. Dieser Hauttyp neigt zu Mitessern und Talgpfröpfchen unter der Hautoberfläche. Die Haut wirkt spröde und manchmal sogar schuppig.


Wie Sie trockene Fetthaut reinigen

Abends mit einer Reinigungsmilch für empfindliche Haut reinigen.


Wie Sie trockene Fetthaut pflegen

Morgens und abends eine leichte Feuchtigkeitscreme für empfindliche Haut auftragen. Zusätze von Carotin oder Vitamin A wirken der übermäßigen Verhornung entgegen. Wichtig: Eine Creme benutzen, die den Hinweis "nicht-komedogen" besitzt, da manche Zusätze in Kosmetika bei entsprechender Veranlagung die Bildung von Mitessern eher noch verstärken. Einmal in der Woche ein Peeling, das abgeschilferte Hornzellen löst, Talgabsonderung abträgt und die Hautdurchblutung anregt.


Mischhaut

Meist sind Stirn, Nase und Kinn fettig, die Wangenpartie eher trocken.


Wie Sie Mischhaut reinigen und pflegen

Fettige Stellen werden nicht mit Nachtcreme gepflegt, trockene dürfen nicht mit adstringierenden Produkten behandelt werden. Einmal in der Woche eine Feuchtigkeitsmaske auftragen. Lässt die Haut frisch und gut durchblutet erscheinen.

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