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Medizinisches Lexikon

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Furunkel

Eitrige Entzündung der Haut, genauer: Entzündung eines Haarbalgs und seiner Talgdrüse. Es entwickelt sich ein schmerzhafter, bis zu einigen Zentimetern großer, geröteter eitriger Knoten. Bevorzugt treten Furunkel bei geschwächter Abwehrlage wie z. B. bei Stoffwechselerkrankungen auf.

Furunkel sind, weiche, entzündete Knötchen, die tief unter der Haut sitzen und sehr schmerzhaft sein können. Sie treten um eine Haarwurzel auf, meist an Nacken, Brust, Gesicht oder Gesäß. Wenn das Knötchen reif ist, öffnet es sich meist von alleine und es fließt Eiter ab. Oft bleibt danach eine Narbe zurück. Eine Gruppe von Furunkeln nennt man Karbunkel.


Häufigste Ursachen

  • Durch eine Bakterieninfektion (Staphylokokken) entzündet sich das Gewebe um eine Haarwurzel.
  • Schlechter körperlicher Allgemeinzustand und mangelnde Hygiene begünstigen die Entstehung eines Furunkels.


Was Sie tun können

  • Feuchtwarme Umschläge, damit der Furunkel reift und sich entleert.
  • Auftragen einer so genannten Zugsalbe, z.B. mit Terpentinöl oder Ichthyol.
  • Achtung, Ansteckungsgefahr! Um Ansteckung zu vermeiden, Hände mit desinfizierender Seife waschen.
     

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Wenn Furunkel im Gesicht auftreten.
  • Wenn mehrere Furunkel auftreten (Karbunkel).
  • Wenn die Furunkel immer wiederkehren.
  • Wenn die Furunkel schlecht heilen.
  • Wenn Fieber hinzukommt.
     

Was Ihr Arzt tun kann

  • Verordnung eines Antibiotikums zum Einnehmen.
  • Öffnen des Furunkels.

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