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Medizinisches Lexikon

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Akne

(gr. Akmé = Spitze, Blüte, die Reife)

Akne ist eine nichtübertragbare Talgdrüsenentzündung mit Verhornungsstörungen und anknüpfender Bildung entzündlicher Mitesser, Pusteln oder eitergefüllten Zysten.

Durch eine übermäßige Talgproduktion und eine Verhornungsstörung, verstopfen bei Akne die Talgdrüsenöffnungen und es entstehen die so genannten Mitesser (Komedonen). Diese können sich durch Bakterien entzünden oder sogar eitern; es bilden sich Pickel. Man unterscheidet zwischen offenen Mitessern (schwarzes Köpfchen), geschlossenen Mitessern (weißliche Knötchen) und Aknepusteln oder -pickeln (entzündete Mitesser). Außerdem kann man zwischen der leichten oberflächlichen Akne und der schwereren tiefen Akne mit tief unter der Haut liegenden entzündeten Knoten unterscheiden. Die tiefe Akne führt oft zu Narbenbildung, während die oberflächliche Akne nur durch falsche Behandlung ("Herumdrücken") zu Narben führt.

Geschlossener Mitesser (1) mit weißem Köpfchen und offener Mitesser (2) mit schwarzem Köpfchen.

Häufigste Ursachen

  • Hormonumstellung während der Pubertät, manchmal auch während der Periode oder während der Schwangerschaft.
  • Bakterielle Infektion der Mitesser.
  • Ungeeignete, zu fette, Kosmetik, die die Haut zur Bildung von Mitessern reizt.
  • Bestimmte Arzneimittel oder Chemikalien (z.B. Chlor).

Was Sie tun können

  • Zweimal täglich die Haut mit einer geeigneten, mild desinfizierenden Seife oder Waschlotion waschen.
  • Nicht an der Haut herumdrücken, da sich sonst entzündliche Flüssigkeit in das umliegende Gewebe verteilt und dort zu neuen Entzündungen führt.
  • Mitesser können mit Heißwasserkompressen aufgeweicht und anschließend vorsichtig mit einem Komedonenquetscher geöffnet werden.
  • Sonnenlicht kann die Akne lindern.
  • Spezielle Akne-Kosmetik verwenden.
  • Auftragen von antiseptischen oder austrocknenden Cremes oder Gelen, z.B. mit Benzoylperoxid oder Schwefelverbindungen.
  • Bei entzündeter Haut beruhigende Kompressen oder Masken auflegen (Kamille, Heilerde).

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Wenn Sie mit Ihrem Behandlungserfolg nicht zufrieden sind.
  • Wenn die Akne hormonell bedingt zu sein scheint.
  • Bei starken Entzündungen und Vereiterungen.

Was Ihr Arzt tun kann

  • Verordnung von stark schälend wirkenden Salben.
  • Verordnung eines Antibiotikums, von Hormonpräparaten oder Vitamin-A-Säure-Tabletten.
  • Die Behandlung ist stets individuell. Nicht alles ist für jede Akneform geeignet.

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