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Medizinisches Lexikon

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Appetit auf Gesundheit! Alles über gesunde Ernährung

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Vitamin E-Mangel

Vitamin E gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und wird durch die Nahrung aufgenommen. Aus dem Dünndarm wird es über den ganzen Körper in fast alle Gewebe verteilt. Vitamin E schützt die Zellmembran vor freien Radikalen (z.B. Sauerstoffradikale). Diese entstehen durch Stoffwechselvorgänge im Körper oder werden aus der Umwelt aufgenommen. Freie Radikale können Körperzellen schädigen und so Krankheiten auslösen.

Eine Unterversorgung mit Vitamin E ist eher selten, da die notwendigen Mengen meist mit der Nahrung aufgenommen werden. Ungesättigten Fettsäuren in der Nahrung hemmen die Aufnahme von Vitamin E. Erhöht sich die Zufuhr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, so erhöht sich auch der Bedarf an Vitamin E. Auch ein Zinkmangel kann die Resorption von Vitamin E mindern. Der durchschnittliche Tagesbedarf liegt bei Erwachsenen bei ca. 12-15 mg. Schwangere und Stillende benötigen etwas mehr (ca. 14-20 mg), Kinder etwas weniger (ca. 8-14 mg).

Vitamin E ist u. a. enthalten in

  • Pflanzenölen
  • Getreide
  • Grünkohl
  • Walnüssen

Vitamin E ist wichtig für

den Schutz der roten Blutkörperchen, Muskel- und Nervenzellen sowie anderer Gewebezellen vor der Zerstörung durch freie Radikale.

Vitamin E-Mangel kann z.B. führen zu

  • Konzentrations- und Muskelschwäche
  • erhöhter Infektanfälligkeit

Beschwerden, bedingt durch einen Vitamin E-Mangel, werden meist erst spät bemerkt, da sich der Körper im Mangelzustand zunächst der gespeicherten Vitamin E Reserven aus dem Körperfettgewebe bedient.

Vitamin E-Mangel kann u.a. auftreten

  • bei unzureichender Aufnahme durch die Nahrung
  • bei Leberfunktionsstörungenbei Fettstoffwechselstörungen

Vitamin E-Präparate

Um einer bestehenden Unterversorgung wirksam zu begegnen, empfiehlt sich die Einnahme eines hochdosierten Vitamin E-Präparates.

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