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Medizinisches Lexikon

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Prostatabeschwerden

Die Prostata (Vorsteherdrüse) umgibt unterhalb der Blase die männliche Harnröhre. Die Prostata sondert ein Sekret ab, das die Beweglichkeit der Samen auslöst. Etwa ab dem 6. Lebensjahr kommt es häufig zu einer gutartigen Wucherung des Prostatagewebes. Die vergrößerte Prostata (Prostataadinom) drückt die Harnröhre so zusammen, dass der Harn nur noch langsam oder gar nicht mehr abfließen kann. Die Erkrankung entwickelt sich in drei Stadien:

  1. Häufiger Harndrang, auch nachts. Schwächer werdender Harnstrahl.
  2. Eine vollständige Blasenentleerung ist nicht mehr möglich (Restharnbildung). Durch die Stauung des Harns sind Infektionen der Blase begünstigt, außerdem werden dadurch auf Dauer die Nieren geschädigt.
  3. Vollständige Harnverhaltung, oft mit Schmerzen verbunden. Ständiges Tröpfeln der Blase (Inkontinenz), kann auftreten.

Die gleichen Beschwerden können auch durch einen Prostatatumor ausgelöst werden.

Normale Prostata und vergrößerte Prostata mit Vergrößerung auf die Blase zu.

Ursache

  • Hormonumstellung im Alter bewirkt die Gewebewucherung

Was Sie tun können

  • Bewegung, nicht zu lange sitzen
  • Wenig trinken, möglichst wenig Alkohol
  • Blase häufig entleeren. Unterdrücken sie nie den Harndrang, damit die Blase nicht überfüllt wird
  • Sorgen Sie für regelmäßigen Stuhlgang, damit nicht zusätzlich Druck auf Blase und Harnwege entsteht
  • Gelegentlich warme Sitzbäder nehmen
  • Pflanzliche Präparate z.B. mit Sitoserin, Kürbissamen, Sabalfrüchten oder Brennesselwurzel schwellen die Prostata vorübergehend ab und lindern die Beschwerden

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Ab 45 Jahren sollten Sie regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen, um einen Tumor im Frühstadium zu erkennen
  • Sobald die ersten Beschwerden auftreten

Was Ihr Arzt tun kann

  • Ausschließen eines Tumors
  • Bei Harnverhaltung muss ein Katheder gesetzt werden
  • Operative Ausschälung des inneren Prostatagewebes

Vorbeugung

  • ist nicht möglich

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