STADA

Medizinisches Lexikon

Medizinisches Lexikon

In unserem medizinischen Lexikon STADApedia möchten wir Ihnen helfen, schnelle und zuverlässige Antworten auf Ihre gesundheitlichen Fragen zu finden.

Pflichtangaben
  • Loratadin STADA® 10 mg Tabletten / - allerg 10 mg Tabletten
    Wirkstoff: Loratadin. Zur Behandlung der Beschwerden bei allergisch bedingtem Schnupfen (z.B. Heuschnupfen) und bei chronischer idiopathischer Urtikaria (Nesselsucht unbekannter Ursache). Enthält Lactose.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    STADApharm GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel
    Stand: Juli 2010

  • Cetirizin STADA® Saft 10 mg/10 ml Lösung zum Einnehmen

    Zur Anwendung bei Kindern ab 2 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen.
    Wirkstoff: Cetirizindihydrochlorid. Zur Linderung von Nasen- und Augensymptomen bei saisonaler und ganzjähriger allergischer Rhinitis und chronischer Nesselsucht (chronische idiopathische Urtikaria). Enthält: Sorbitol, Methyl-4-hydroxybenzoat und Propyl-4-hydroxybenzoat.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    STADAPHARM GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel
    Stand: April 2019

  • Cetirizin STADA® 10 mg Filmtabletten

    Zur Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen.
    Wirkstoff: Cetirizindihydrochlorid. Zur Linderung von Nasen- und Augensymptomen bei saisonaler und ganzjähriger allergischer Rhinitis oder chronischer Nesselsucht (chronische idiopathische Urtikaria). Enthält Lactose.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    STADAPHARM GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel
    Stand: April 2019

Nesselfieber/Nesselsucht

(Urticaria)

Das Nesselfieber oder auch Nesselsucht genannt, ist die gängigste Ausprägung der allergischen Krankheiten. Sie tritt meistens bei allergischen Reaktionen, Nahrungsmittel oder Medikamenten, oder bei physischen und psychischen Reizen (wie Stress) in Form von Quaddeln und starkem Juckreiz auf.

Nesselsucht

Unter Nesselsucht (Urtikaria) versteht man eine schnell eintretende Überempfindlichkeitsreaktion gegen bestimmte Substanzen (Allergene). Hierbei entstehen in kürzester Zeit rötende Schwellungen (Quaddelbildung) die großflächig am Körper oder örtlich begrenzt auftreten. Die Haut juckt, besonders in der Nacht und bei Wärmeeinwirkung.

Die Nesselsucht wird meist durch Nahrungsmittel oder Medikamente aber auch durch direkten Hautkontakt mit Allergenen wie Insektengift ausgelöst. Körperliche Anstrengung, emotionale Erregung oder Wärme bzw. Kälte können ebenfalls die Ursache sein. Diese Reaktionen beruhen auf allergischen Mechanismen, die bis heute nicht vollständig erklärbar sind.

Häufige Ursachen

  • Insektenstiche
  • Medikamente (z.B. Penicillin, Acetysalicylsäure)
  • Nahrungsmittel (z.B. Nüsse, Kuhmilch, Schalentiere, Erdbeeren)
  • Lebensmittelzusatzstoffe, z.B. Chinin in Tonic water, Menthol in Zahnpasta, Färbemittel etc.
  • Rückstände von Spritzmitteln auf Obst und Gemüse
  • Brennnesseln
  • Einatmen von Pollen, Tabak, Pilzsporen

Was Sie tun können

Sind die Allergene bekannt, so sollten diese möglichst vermieden werden

Bei Juckreiz juckreizstillende Salben auftragen

Antiallergika (so genannte Antihistaminika) helfen bei starken Beschwerden (als Tabletten oder Tropfen erhältlich, z.B. Cetirizin STADA® oder Loratadin STADA® ).

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Bei starken Beschwerden oder wenn sich die Beschwerden nicht bessern
  • Wenn Sie die Ursache/das Allergen nicht identifizieren können
  • Wenn die Allergie im Mund-Gesichtsbereich oder im Schleimhautbereich des Rachens oder des Kehlkopfes auftritt.
  • Bei Atemnot, starken Durchfällen oder wenn Fieber, Übelkeit oder Schwindel auftreten.

Was Ihr Arzt tun kann

  • Das Allergen durch einen Prick-Test (Allergietest) herausfinden
  • Ausstellung eines Allergiepasses (in diesem sind vor allem allergieauslösende Medikamente aufgeführt)
  • Verordnung/Verabreichung von antiallergischen Präparaten, z.B. Antihistaminika oder Kortison
  • Hyposensibilisierung: kleinen Mengen des Allergens werden verabreicht, um den Körper wieder unempfindlich gegen die allergieauslösenden Substanzen zu machen

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