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Medizinisches Lexikon

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Muskelkater

Nach Überanstrengung bestimmter Muskeln (z.B. beim Sport) kommt es 1-2 Tage nach der Belastung zu einer Anhäufung von unerwünschten Stoffwechselprodukten (u. a. Milchsäure) im umliegenden Gewebe. Die dadurch entstehenden Muskelschmerzen nennt man Muskelkater. Durch regelmäßiges Ausdauertraining (nicht Krafttraining) können die Muskeln trainiert werden, d. h. wegen der verbesserten Durchblutung entsteht weniger schnell ein Sauerstoffmangel, Milchsäure wird rascher abtransportiert und der Muskelkater bleibt aus.


Häufigste Ursachen

  • Ungewohnte, ungewohnt lange oder starke körperliche Tätigkeiten
  • Überschätzung der eigenen Belastbarkeit
  • Ungenügendes "Aufwärmen" vor körperlicher Belastung


Was Sie tun können

  • Leichte Gymnastik oder lockeres Jogging.
  • Entspannungsbäder, z.B. mit durchblutungsfördernden Salben.
  • Einreiben mit durchblutungsfördernden Salben bringt ein Linderungsgefühl.
  • Bei sehr starken Beschwerden ein leichtes Schmerzmittel einnehmen.
  • Wechselbäder (3 Minuten warm, 20 Sekunden kalt). Mehrmals wiederholen.


Vorbeugung

  • Regelmäßig, mehrmals in der Woche, sportliches Ausdauertraining treiben
  • Die sportlichen Leistungen nur langsam steigern
  • Muskulatur vor dem Sport immer gut aufwärmen

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