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Medizinisches Lexikon

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Mumps

Mumps, umganssprachlich Ziegenpeter, ist eine ansteckende Viruserkrankung, die durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Die Erkrankung ist durch eine nicht eitrige Schwellung der Ohrspeicheldrüse gekennzeichnet, meistens zunächst linksseitig. Eine Erkrankung mit Mumps führt meist zu lebenslanger Immunität.

Beschwerden:

Die Krankheit beginnt mit Frösteln, Kopfschmerzen, Unwohlsein und Fieber. Danach kommt es zu einer schmerzhaften Schwellung der Ohrspeicheldrüse (vor oder unter dem Ohr) und hohem Fieber. Es können Ohrenschmerzen oder Schmerzen beim Kauen auftreten. Häufig ist die Mundschleimhaut entzündet und die Wangen werden dick.

Komplikationen:

  • Bei Jungen in der Pubertät kann es zu einer Hodenentzündung kommen, die zur Sterilität führen kann. Selten tritt eine Hirnhaut-/Gehirnentzündung auf.

Was Sie tun können

  • Die Ohrspeicheldrüsen mit einem Schal um den Kopf warm halten
  • Bei Fieber viel trinken und wenn nötig ein fiebersenkendes Zäpfchen (Paracetamol) geben
  • Ansteckung von anderen Kindern vermeiden

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Bei starken Ohren- oder Kopfschmerzen
  • Wenn der Nacken steif wird
  • Wenn Jungen in der Pubertät über Hodenschmerzen klagen

Vorbeugung

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