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Medizinisches Lexikon

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Husten

Husten tritt bei einer Erkältung meist in zwei auch zeitlich aufeinander folgenden Arten auf: Zunächst ist er trocken und schmerzhaft (unproduktive Phase), dann wird neben einem weiter bestehenden Hustenreiz zusätzlich Schleim produziert (produktive Phase). Der macht durchaus Sinn, soll er doch den angefallenen „Zellmüll" aus den verstopften Bronchien abtransportieren und so das Atmen erleichtern. Gegen den Hustenreiz gibt es zu Hause nur wenig Hilfreiches. Er ist für unseren Körper ein Warnsignal, dass etwas nicht stimmt. Wenn es zu schmerzhaft wird, versuchen Sie es mit feuchten Wickeln auf Hals und Brust, entweder feucht-warm oder feucht-kühl, da reagiert jeder anders. Tränken Sie die Wickel zusätzlich mit Zitronensaft. Auch heiße Honigmilch, schluckweise getrunken, kann Linderung bringen. Ein Hustenbier mag manchem gar der angenehmste Hustenstiller sein: einen halben Liter Bier erhitzen, mit 5 Esslöffeln Honig verrühren und vor dem Schlafengehen in kleinen Schlucken möglichst warm trinken. Nach und nach geht der trockene Reizhusten in einen Schleim produzierenden Husten über. Das ist sinnvoll und schon mal ein gutes Zeichen, denn er reinigt die Bronchien. Unterstützen Sie den Körper dabei mit einer Zwiebelbrustauflage, Klopfmassagen der oberen Rückenpartie zwischen den Schulterblättern und Atemübungen. Bei Husten hat sich Meerrettich bewährt: frisch gerieben mit der gleichen Menge Honig zu einem Brei verarbeiten, evtl. zur Abmilderung etwas geraspelte Möhren dazugeben und täglich 1 Esslöffel einnehmen.

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter Keuchhusten und unter Krupphusten!


Husten ist ein Schutzmechanismus des Körpers, um die Atemwege von Fremdkörpern, z.B. Staub oder Schleim, zu befreien. Wenn der Husten über Wochen anhält, spricht man von chronischem Husten. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Husten.

Ein Halsschmerzen. Nach einem Tag kommen schmerzhafter, trockener Husten, Schnupfen und Heiserkeit hinzu. Nach 2-3 Tagen steigt die Schleimproduktion. Der vermehrte Schleim zwingt zum Husten und Räuspern, eine natürliche Reaktion des Körpers, denn das Sekret muss abgehustet werden.


Häufige Ursachen (verschleimter Husten)

Der trockene Reizhusten kann eine Reihe von Ursachen haben. Er kann durch Bakterien und Viren ausgelöst werden oder aber durch Allergien oder Reizung der Schleimhäute. Der Reizhusten ist hart, schmerzhaft und ohne Auswurf. Reizhusten kann sehr störend sein, besonders, wenn er zu regelrechten Hustenanfällen führt, die dem Betroffenen insbesondere nachts zu schaffen machen.


Häufige Ursachen (Reizhusten)

  • Rauchen
  • Arbeiten mit Staub (z.B. Mehl)
  • Als Nebenwirkung einiger Medikamente

Was hilft gegen Husten?

Bei verschleimten Husten:

  • Sekret lösen und Husten nicht unterdrücken.
  • Ausreichend trinken, ca. 2-4 Liter täglich; am besten Husten- und Bronchialtees, um die Schleimlösung zu fördern.
  • Warmhalten, jedoch nicht schwitzen. Wärme auf der Brust fördert die Durchblutung und dadurch die Schleimlösung.
  • Hustensäfte, -tropfen oder -tabletten, z.B. mit Acetylcystein oder mit pflanzlichen Wirkstoffen wie Efeu, Spitzwegerich, Huflattich oder Thymian einnehmen, die schleimlösend wirken.
  • Brust und Rücken mit Erkältungsbalsam einreiben. Die enthaltenen ätherischen Öle (z.B. Eukalyptus, Thymian) wirken schleimlösend, antibakteriell und krampflösend.
  • Kapseln zum Schlucken mit ätherischen Ölen einnehmen (Wirkung siehe oben).
  • Dampfbäder oder Inhalationen (z.B. mit Kamille oder ätherischen Ölen), um die Atemwege zu befeuchten und um die Wirkung der Inhaltsstoffe auszunutzen, z.B. die entzündungshemmende Wirkung der Kamille.

Bei Reizhusten:

  • Zum Hustenstillen, besonders während der Nacht, helfen Tabletten, Zäpfchen, Tropfen oder Säfte z.B. mit Dextromethorphan. Die Wirkung beruht auf Hemmung des Hustenreflexes, deshalb bezeichnet man diese Präparate als Hustenblocker.
  • Auch pflanzliche Substanzen wirken hustenregulierend, z.B. Säfte oder Zäpfchen mit Efeuextrakt.
  • Lutschpastillen oder Bonbons mit schleimhaltigen Pflanzen wie Eibisch oder Isländisch-Moos dämpfen ebenfalls den Hustenreiz durch Überziehen der Schleimhaut mit einer Schutzschicht.
  • Hustenbonbons mit ätherischen Ölen, Menthol, Anis, Eukalyptus, Fenchel, Salbei u. a. lindern den Hustenreiz durch Feuchthalten der Rachenschleimhaut; außerdem wirken sie desinfizierend und krampflösend.

Allgemein gilt: Kombinationen aus schleimlösenden und hustenreizstillenden Substanzen sind eher ungeeignet, da der gelöste Schleim wegen Blockierung des Hustenreflexes nicht abgehustet werden kann.


Schleimlösende Hustenmittel zum Inhalieren oder Einreiben wirken direkt auf die Bronchien (3). Schleimlöser in Saft-, Tropfen- oder Tablettenform werden vom Blut aus in die Bronchien (3) aufgenommen. Hustenreizstillende Medikamente gibt es nur zum Einnehmen, sie wirken auf das Hustenzentrum (2) im Gehirn (1).

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Wenn die Ursache unklar ist.
  • Wenn die Beschwerden schlimmer werden oder sich nicht bessern (spätestens nach 14 Tagen).
  • Wenn Atembeschwerden hinzukommen.
  • Wenn der Auswurf blutig ist.
  • Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder sollten bei stärkerem Husten vom Arzt untersucht werden.
  • Die Nachtruhe stark beeinträchtigt ist.


Was Ihr Arzt tun kann

  • Feststellen der Ursache des Hustens und Empfehlen oder Verordnen der entsprechenden Medikamente.
  • Bei starkem Hustenreiz kann der Arzt verschreibungspflichtige Präparate verordnen.


Vorbeugung

  • Sich von erkrankten Personen fernhalten.
  • Nicht rauchen.
  • Für ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen.

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