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Medizinisches Lexikon

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Alkoholmissbrauch

Die Alkoholkonzentration im Blut wird in Promille gemessen: 1g Alkohol auf 1000ml Blut wird als 1 Promille bezeichnet. Schon ein geringer Alkoholgehalt im Blut verursacht körperliche Symptome: Bei 0,3 Promille treten bereits Gangstörungen auf, bei 0,5 Promille ist die Grenze der Verkehrstüchtigkeit erreicht, bei 1,4 Promille die Grenze der Unzurechnungsfähigkeit, bei 4-5 Promille kann der Tod durch Kreislaufversagen eintreten.

Von Alkoholismus spricht man, wenn jemand länger als ein Jahr große Mengen Alkohol konsumiert, die Kontrolle über den Alkoholkonsum verloren hat und dadurch körperlich, psychisch und sozial geschädigt wird. Körperliche Langzeitschäden sind z.B. Magen-, Darm-, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Leberzirrhose, Nervenentzündungen, Blutbildveränderungen, Augenerkrankungen, Zittern, Schlafstörungen und Impotenz. Typische psychische Symptome sind Wesensveränderungen, Psychosen und Halluzinationen.

Häufigste Ursachen für einen Alkoholrausch

  • Zu schnelles Trinken. Alkohol wird in der Leber nur nach und nach zu Essigsäure abgebaut. Bei sehr schnellem Trinken entsteht rasch eine hohe Alkoholkonzentration im Blut.
  • Überschätzung des Alkoholabbaus im Körper. Pro Stunde werden pro Kilogramm Körpergewicht beim Mann nur 0,1g Alkohol abgebaut, bei der Frau etwa 15% weniger.
  • Trinken, ohne gegessen zu haben. Bei leerem Magen wird der Alkohol noch schneller vom Magen in die Blutbahn aufgenommen. Auch Kaffee beschleunigt die Aufnahme des Alkohols.
  • Trinken von gesüßten alkoholischen Getränken, z.B. Cocktails oder Glühwein. Zucker beschleunigt die Aufnahme des Alkohols in die Blutbahn. Fetthaltige Speisen verlangsamen dagegen den Anstieg des Blutalkohols.
  • Trinken verschiedener Alkoholsorten führt schneller zu einem Rausch. Von minderwertigen Alkoholika bekommt man leichter Kopfschmerzen, nicht unbedingt aufgrund des Alkohols, sondern wegen der Zusatzstoffe.
  • Und natürlich: zu viel trinken! Bier hat etwa 2-6% Alkohol, Wein und Sekt 7-10%, Südwein 15-17%, Liköre 30-35%, Schnäpse ca. 45%, Rum 40-80%.

Was Sie bei Kater tun können

  • Frische Luft und Wechselduschen bringen den Kreislauf in Schwung.
  • Große Hitze und starke körperliche Anstrengung vermeiden.
  • Leichte Schmerzmittel bei Kopfschmerzen, Mittel gegen übersäuerten Magen bei Magenbeschwerden.
  • Bei den ersten Anzeichen von Hunger leichte Mahlzeiten einnehmen.
  • Keine alkoholischen Getränke, aber viel Flüssigkeit trinken.

Wann Sie zum Arzt gehen sollten

  • Falls Sie das Gefühl haben, dass Sie den Alkoholkonsum nicht mehr im Griff haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen
  • Bei einer akuten Alkoholvergiftung.

Achtung!

  • Bei Alkohol in der Schwangerschaft besteht ein hohes Risiko für ein vermindertes Geburtsgewicht und Missbildungen des Babys.
  • Bei Einnahme von Psychopharmaka, Schlafmitteln oder starken Schmerzmitteln kann es im Zusammenhang mit Alkohol zu veränderten Wirkungen der Arzneimittel kommen. Unter Umständen treten bereits bei kleinen Alkoholmengen Vergiftungserscheinungen auf.

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