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Demenz

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Demenz (auch hirnorganisches Psychosyndrom) ist ein Überbegriff für eine Reihe von Erkrankungen, die alle zu einer meist fortschreitenden Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit führen, als Folge einer organischen Hirnerkrankung.

Zu den Hauptsymptomen einer Demenzerkrankung zählen:

Aelterer Mann schaut nachdenklich

  • Verschlechterung des Kurzzeitgedächtnisses
    (häufig erstes Anzeichen)
  • Konzentrationsschwäche
  • Verschlechterung der Denkleistung und der Orientierung
  • Sprachstörungen
  • Eingeschränktes Urteilvermögen
  • Sprech-, Gang- und Schluckstörungen
  • Ausgeprägte Müdigkeit
  • Neurologische Ausfälle
  • Depressionen

 

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Laut der Deutschen Gesellschaft für Neurologie wird Demenz nach der Art ihrer Entstehung unterteilt in:
  • (Neuro-)Degenerative Demenzerkrankungen: Alzheimer Demenz (ca. 50 – 60 % aller Demenzfälle)
  • Vaskuläre Demenz (ca. 20 % aller Demenzfälle)
  • Mischformen
Demenz ist eine chronische, fortschreitende Erkrankung und die häufigste psychiatrische Erkrankung des Alters. Die Alzheimer-Krankheit beginnt schleichend und hat vermutlich eine Vorlaufphase von bis zu 30 Jahren. Die meisten Betroffenen versterben in der Regel innerhalb von 7 Jahren nach der Erstdiagnose. Die vaskuläre Demenz hat dagegen meist einen wechselhaften, schubweisen Verlauf; die Hirnleistung verschlechtert sich in manchen Fällen langsam.
Statistiken zufolge sind in Deutschland etwa eine Million Menschen von Demenz betroffen und jedes Jahr werden ca. 244.000 Neuerkrankungen gemeldet. Da der Anteil an alten Menschen zunimmt, geht man davon aus, dass sich die Zahl der Demenzerkrankungen bis zum Jahr 2050 in etwa verdoppeln wird.

Demenz wird durch verschiedene Veränderungen im Gehirn hervorgerufen:

  • Alzheimer Krankheit: Die am häufigsten auftretende Form der Demenz. Typisches Absterben der Nervenzellen (Neuronen) bzw. der Verlust der bestehenden Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Dieser degenerative Prozess ungeklärter Ursache beginnt im sog. Riechhirn und greift nach und nach zunächst auf weitere und schließlich auf die gesamte Gehirnoberfläche über.

    In Nervenzellen sowie in den Zellzwischenräumen von Betroffenen lassen sich generell Eiweißablagerungen nachweisen. Die Ablagerungen zwischen den Nervenzellen werden als Plaque bezeichnet und stören Stoffwechsel und Verbindung der Neuronen in hohem Maße.

    Familiäre Disposition: Manche Familien sind häufiger von der Alzheimer-Krankheit betroffen als andere.
  • Vaskuläre Demenz: Die gestörte Hirndurchblutung führt zu Veränderungen des Gehirns und seiner Funktionen. Die Verschlechterung der Gehirnleistungen tritt meist plötzlich auf mit typischen Störungen wie bei einem Schlaganfall, z. B. Sprachstörungen.

  • Sekundäre Demenz (etwa 15 % aller Fälle) tritt bei Grunderkrankungen (z. B. chronischem Alkoholismus, fortgeschrittene Parkinson-Krankheit, Hirntumoren, Stoffwechselerkrankungen, Medikamentenmissbrauch, Vitamin B12-Mangel)auf.

 

Risikofaktoren

 
  • Alter: Jeder 3. Deutsche, der älter als 85 Jahre wird, erkrankt an einer Alzheimer-Demenz!
  • Zu hohe Cholesterinwerte.
  • Hoher Blutdruck (Hypertonie).
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit).
  • Zu hoher Homozysteinwert.
  • Schlaganfälle.
  • Epsilon-4-Allel – ein Gen, das bei bis zu 40 % der Alzheimer-Kranken nachweisbar ist.

Demenz vorbeugen

  • Arztgespraech-Demenz

    Arzt aufsuchen                                                         Bei ersten Anzeichen einen Arzt aufsuchen, denn eine zuverlässige, frühe Diagnose ermöglicht einen frühen Therapiebeginn.

  • Ehepaar-Bewegung-frische-Luft

    Beeinflussbare Risikofaktoren vermeiden           Zu hohe Cholesterinwerte, hoher Blutdruck oder Diabetes mellitus können durch Bewegung an der frischen Luft sowie gesunde und ausgewogenen Ernährung positiv beeinflusst werden.

  • Paar-Computer

    Risikofaktoren genau überprüfen                     Prüfen Sie Ihre Risikofaktoren gemeinsam mit Ihrem Arzt und erstellen Sie ggf. ein individuelles Vorsorgeprogramm.

  • Paar-joggt-am-Strand

    Bewegung                                                                         Planen Sie regelmäßige körperliche Bewegung, möglichst an der frischen Luft.

  • Buch-lesen-Haengematte

    Geistige Fitness trainieren                          Lebenslang geistig aktiv bleiben: Lesen, Gedächtnistraining, Diskussionen.

  • Gesunde-Ernaehrung

    Gesunde Ernährung                                                         Fettarme Ernährung reich an Folsäure, den Vitaminen B6 und B12 sowie Omega-3-Fettsäuren.

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PDF Rätselspaß

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Am besten bei den ersten leichten kognitiven Störungen (Zwischenstufe zwischen normalen altersbedingten Veränderungen der kognitiven Fähigkeiten und der tatsächlichen Demenz), die im Bereich des Kurzzeitgedächtnisses, der Aufmerksamkeit und der Auffassung auftreten.
  • Vergesslichkeit
  • Konzentrations- und Denkstörungen
  • Orientierungsschwäche
  • Wortfindungsstörungen
  • Persönlichkeitsveränderung
  • Antriebslosigkeit

Allerdings treten diese Symptome auch im Zusammenhang mit anderen Störungen auf.

 

Was der Arzt/Nervenarzt, Neurologe tun kann

Stellt die Diagnose mittels:

  • Standardisierten Testverfahren (z. B. sog. Mini-Mental-Status-Test)
  • Blutuntersuchungen
  • Bildgebenden Verfahren (z. B Magnetresonanztomographie)
  • Evtl. Untersuchung der Hirnflüssigkeit

Legt die Behandlung fest:

  • Nichtmedikamentöse Maßnahmen: Training der alltäglichen Fähigkeiten, Ergotherapie, Bewegungstherapie, Verhaltenstherapie, etc.
  • Medikamente: Eine Reihe von Präparaten, sog. Antidementiva.
  • Als wichtigste Maßnahme gilt die individuelle Beratung und Betreuung des Erkrankten und der pflegenden Angehörigen.

 

Patientenbroschüre Aktiv gegen das Vergessen

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Weiterführende Links:

www.wegweiser-demenz.de
Informationsseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

www.deutsche-alzheimer.de
Website der Selbsthilfeorganisation Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. (DAlzG)

www.aktion-demenz.de
Website des Vereins „Aktion Demenz - Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz"

 

Zuletzt aktualisiert 06/2015; Wie wir arbeiten

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