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Blasenentzündung – Frauensache?

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Unsere Blase ist ein eher unscheinbares Organ – es funktioniert wie ein Luftballon und macht sich mehrmals täglich bemerkbar. Immer dann, wenn es gefüllt ist, merken wir automatisch, dass wir die nächste Toilette aufsuchen müssen. Schmerzen beim Wasserlassen oder sehr häufiger Harndrang können Anzeichen für einen Harnwegsinfekt sein.

Checkliste Vorbeugung Blasenentzündung (PDF)

Was ist ein Harnwegsinfekt?

Eine Blasenentzündung (Zystitis) ist eine meist bakterielle Erkrankung, unter der vor allem Frauen häufig leiden. Das ist so, da die Harnröhre der Frau sehr viel kürzer ist als die des Mannes (siehe Abbildung) und Bakterien deshalb leichter aufsteigen können. Oft handelt es sich dabei um Escherichia coli-Bakterien, die normalerweise zur menschlichen Darmflora gehören. Wenn diese Bakterien in die Blase gelangen, finden sie dort optimale Voraussetzungen, um sich zu vermehren: denn in der Blase ist es schön warm und feucht – das ist wie Strandurlaub für die Bakterien.
Symptome einer Blasenentzündung sind ständiger Harndrang mit geringen Harnmengen und brennenden Schmerzen beim Wasserlassen. Ein weiteres Anzeichen können Schmerzen im Unterleib oberhalb des Schambeins sein. Zudem kann sich der Urin eintrüben und in manchen Fällen blutig sein.

Was tun, bei ersten Anzeichen?

Wenn der Unterleib schmerzt und der Verdacht aufkommt, es könnte sich um eine Blasenentzündung handeln, sollte die Kleidung den Witterungsverhältnissen angepasst werden. Packen Sie sich besonders bei kühlen, feuchten Temperaturen warm ein. Wichtig ist auch, viel zu trinken, etwa 1,5 bis 2 Liter pro Tag, um die Blase gut durchzuspülen und die Keime auszuschwemmen. Besonders empfehlenswert sind Nieren- und Blasentees, die desinfizierend (z.B. Bärentraubenblätter) und harntreibend (z.B. Schachtelhalmkraut oder Birkenblätter) wirken. Wer diese Tees nicht mag, kann die pflanzlichen Inhaltsstoffe auch in Form von Tabletten oder Tropfen einnehmen. Kaffee und schwarzer Tee reizen die Nieren und sollten wenn möglich vermieden werden. Krampflösende Schmerztabletten oder -zäpfchen können kurzfristig oder nur nachts angewendet werden.
Zum Arzt sollten Sie unverzüglich gehen, wenn Sie zusätzlich Schmerzen in der Rückengegend oder Fieber bekommen oder Blut im Urin haben. Auch Männer, Schwangere oder Kinder sollten bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung einen Arzt aufsuchen. Dieser untersucht den Urin auf Bakterien, Blut und andere Entzündungsmerkmale. Sollte ein Harnwegsinfekt nachgewiesen werden, kann der Arzt gegebenenfalls Antibiotika und/oder krampflösende Schmerzmittel verordnen.

Welche Ursachen gibt es?

Vielfacher Grund für einen Harnwegsinfekt ist eine falsche Intimhygiene. Zu häufiges Waschen mit seifenhaltigen Duschgels reizt die Haut und stört den schützenden Säuremantel. Bei der Toilettenhygiene ist besonders darauf zu achten, dass man immer von vorne nach hinten wischt. Zusätzlich können schlecht sitzende Unterhosen die Beförderung der Darmbakterien in Richtung der Harnröhre begünstigen. Unterwäsche sollte daher gut sitzen und möglichst aus Baumwolle sein. Außerdem erhöht ein geschwächtes Immunsystem die Anfälligkeit für Blasenentzündungen. Die Infektion wird zudem durch Unterkühlung, z.B. nasse Badekleidung oder kalte Füße, begünstigt.

Mythen und Wahrheiten zur Blasenentzündung

  • Cranberry-Saft hilft gegen Blasenentzündung?

    Cranberry-Saft hilft gegen Blasenentzündung? Stimmt nicht. Es wird zwar vermutet, dass Cranberry-Saft gegen Blasenentzündungen hilft, da die in Cranberries enthaltenen Tannine (Gerbstoffe) die Blase vor Bakterienbefall schützen sollen. Eine positive Wirkung von Cranberry-Saft konnte in Studien bislang jedoch nicht nachgewiesen werden.

  • Zu viel Sex kann eine Blasenentzündung auslösen?

    Zu viel Sex kann eine Blasenentzündung auslösen? Stimmt. Es gibt hierfür inzwischen sogar eine eigene Bezeichnung: die „Honeymoon-Zystitis“. Da im Intimbereich üblicherweise Bakterien vorkommen, können diese durch den Geschlechtsverkehr in Richtung der Harnrühre transportiert werden und von dort in die Blase wandern. Leeren Sie nach dem Sex immer die Blase, so werden Bakterien gleich wieder „rausgeschwemmt“. Bei akuten Blasenentzündungen sollte auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden.

  • String-Tangas sind Auslöser für eine Blasenentzündung.

    String-Tangas sind Auslöser für eine Blasenentzündung? Stimmt teilweise. Da häufig Escherichia coli-Bakterien für Harnwegsinfekte verantwortlich sind, die in der Darmflora vorkommen, können diese bei einem schlecht sitzenden String-Tanga in Richtung Harnröhre transportiert werden und dort in die Blase vordringen. Ein gut sitzender String-Tanga ist jedoch wenig problematisch, achten Sie aber darauf, dass die Wäsche aus Baumwolle ist.

Zuletzt aktualisiert 05/2016; Wie wir arbeiten

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