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Reisegesundheit

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Gesundes Reisefieber – Bei akutem Fernweh hilft in aller Regel nur eine Medizin: losfahren! Die Sehnsucht nach der Ferne kann dennoch an die Gesundheit gehen – vom lästigen Schnupfen durch klimatisierte Räume bis zu gefährlichen Tropenkrankheiten. Wer bei den Reisevorbereitungen die Gesundheit auf dem Plan hat, kann den Urlaub mehr genießen.

Ob Rucksacktour abseits der Touristenpfade oder Strandurlaub mit Partynächten, ob Clubferien mit der ganzen Familie oder Bildungsreise, ist die Gesundheit angeschlagen, sind Erholung und Erlebnis buchstäblich „im Eimer“. Deshalb sollte eins im Gepäck nicht fehlen: die klug gepackte Reiseapotheke mit Heftpflaster, Kopfschmerztabletten & Co. Vor allem ein Mittel gegen Durchfall sollte der umsichtige Reisende stets zur Hand haben. Oft reichen ungewohnte Kost und Umgebung, um die Verdauung aus dem Takt zu bringen. Und wer sucht schon gern im Paradies nach dem WC? Ansonsten hängt der Inhalt der Notfall-Apotheke von Reiseziel und eigenen Bedürfnissen ab. Grundsätzlich gilt: Je abgelegener das Reiseziel von touristischen Zentren, desto besser sollte man sich wappnen.

Download Checkliste Reiseapotheke


Urlaubsfreuden ohne Reue – Impfschutz, Thrombose-Risiko & Sonnenschutz

 
In vielen Fällen bietet der richtige Impfschutz die beste Versicherung gegen unliebsame Reisesouvenirs in Gestalt von Infektionen. Vor allem vor Fernreisen in die Tropen und Subtropen sind bestimmte Impfungen ratsam und zum Teil sogar Pflicht. Selbst beim Urlaub in heimischen Gefilden können Impfungen angebracht sein. In den Wäldern Süddeutschlands etwa besteht die Gefahr, sich durch einen Zeckenbiss mit FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) zu infizieren. Gleiches gilt für naturnahe Urlaube in Österreich, der Schweiz, Skandinavien und Osteuropa. Bei einem abenteuerlichen Trip in Südeuropa mit eher einfachen Unterkünften empfiehlt sich eine Impfung gegen Hepatitis A. Und wer zum Beispiel in der Türkei den Touristenzentren den Rücken kehrt, sollte besser gegen Typhus geimpft sein.
Impfschutz
Andere Länder, andere Krankheitserreger. Vor allem vor Reisen in exotische Länder ist ein umfassender
Impfschutz dringend zu empfehlen; einige Impfungen sind gesetzlich vorgeschrieben (z. B. Gelbfieber).

Die Liste in der Infografik zu Impfschutz kann nur einen groben Überblick geben. Informieren Sie sich spätestens sechs Wochen vor Reiseantritt über die nötigen Impfungen. Auch bei Last-Minute-Reisen lohnt der Gang zum Arzt. Einige Impfungen wie gegen Hepatitis A sind auch kurzfristig möglich. Download Infografik Impfschutz

» Je abgelegener das Reiseziel von touristischen Zentren, desto besser sollte man sich wappnen. «

» Vor allem vor Fernreisen in die Tropen und Subtropen sind bestimmte Impfungen ratsam und zum Teil sogar Pflicht.«

Malaria-Risiko

Malaria ist eine Infektionskrankheit, die durch die Anopheles-Mücke übertragen wird. Mehr Informationen für Reisende haben wir in unserer Patientenbroschüre zusammengestellt.
Da das Risiko für eine Übertragung einer Malaria nicht in allen Regionen gleich ist, erläutern wir in der folgenden Übersicht, in welchen ausgewählten Reiseländern Afrikas ein hohes und in welchen ein geringes Risiko besteht.
Download Malaria-Risiko Afrika

Thrombose-Risiko

Aber nicht nur Viren und Bakterien können – je nach Konstitution, Alter, etc. – die Urlaubsfreuden torpedieren. Das Sitzen auf langen Autofahrten oder Flügen kann eine lebensgefährliche Thrombose verursachen. Spezielle Thrombosestrümpfe mindern das Risiko. Außerdem hilft es, möglichst häufig Pausen einzulegen und umherzugehen.

Sonne & UV-Schutz

Damit am Urlaubsort der Hunger nach Sonne nicht im schmerzhaften Sonnenbrand mündet, sollte ausreichender UV-Schutz Vorrang haben. Der ist wiederum abhängig von Hauttyp und Sonnenintensivität. Wichtig: Zarte Kinderhaut benötigt stärkere Schutzpatrone als die von Erwachsenen. In besonders sonnenintensiven Gegenden, am Strand, in der Wüste oder im Gebirge, schützt man sich besser durch Kleidung. Kopfbedeckung nicht vergessen! Und: Die Sonnenbrille ist in sonnenverwöhnten Ländern mehr als ein modisches Accessoire. Auskunft über den UV-Schutz geben entsprechende Kennzeichnungen. Dabei gilt: Sonnenbrillen, die nicht nur das Gesicht oder die Frisur zieren sollen, sondern die Augen schützen, kaufen gesundheitsbewusste Urlauber am besten im Fachhandel. Vor allem beim Augenschutz für Kinder gilt: Finger weg von Billigmodellen aus dem Discounter!

Jetlag: Biorhythmus aus dem Takt

Harmlos hingegen, aber lästig ist der berühmte „Jetlag“, jene bleierne Müdigkeit, wenn die Zeitverschiebung auf Fernreisen unseren Biorhythmus durcheinanderwirbelt. Der Effekt ist übrigens bei Flügen gen Osten stärker ausgeprägt: Unsere biologische Uhr nimmt es uns ein wenig übel, wenn wir Zeit verlieren. Ein richtiges Kraut gegen den Jetlag ist nicht gewachsen. Was hilft: der drängenden Müdigkeit nicht nachzugeben, sondern den Körper umgehend an den neuen Tag-Nacht-Rhythmus zu gewöhnen. Helfen wird es auf jeden Fall, die ersten beiden Tage nach der Anreise etwas ruhiger anzugehen.
Eine größere Rolle spielt die Zeitverschiebung bei Reisenden, die zu einer bestimmten Uhrzeit Medikamente einnehmen müssen, zum Beispiel bei Diabetes. Gleiches gilt für einige Anti-Baby-Pillen, die innerhalb eines engen Zeitkorridors eingenommen werden müssen. Für sie gilt: Den gewählten Zeitpunkt vor der Reise allmählich umstellen – am besten mit seinem Arzt oder Apotheker darüber sprechen. In diesem Sinne: einen erholsamen, spannenden, anregenden und in jedem Fall gesunden Urlaub!

Nützliche Vokabeln bei Notfällen

  • I need a doctor.





    1. Ich brauche einen Arzt.

  • Please help me!





    2. Helfen Sie mir!

  • I can´t move this.





    3. Ich kann das nicht bewegen.

  • Please wait!






    4. Warten Sie bitte!

  • I need medication against


    5. Ich brauche ein Medikament gegen...

    ... Durchfall

    ... Fieber

    ... Kopfschmerzen

    ... Übelkeit

  • I feel dizzy






    6. Mir ist schwindlig.

  • Call an ambulance!






    7. Rufen Sie einen Krankenwagen!

  • I need to go to the hospital






    8. Ich muss in ein Krankenhaus.

  • Are you ok?






    9. Sind Sie in Ordnung?

  • Where is the next pharmacy?






    10. Wo ist die nächste Apotheke?

  • Please hurry






    11. Bitte beeilen Sie sich!

  • I´ve cut / burnt myself






    12. Ich habe mich geschnitten / verbrannt.

Spiele für den Urlaub

Ob der Familienurlaub gelingt, hängt nicht nur von Wetter, Unterkunft und Co. ab. Mit Fantasie und Spaß lassen sich Langeweile und Genörgel auf Autofahrten oder an Regentagen bestens vertreiben. Gemeinsame Spiele und Unternehmungen schweißen zusammen.

Gegen die Langeweile bei der Autofahrt

01 Autobingo (dieses Spiel kann man kaufen odeSpiele für Kinderr auch selbst machen)
Jeder Mitspieler hat eine Karte mit verschiedenen Symbolen. Nun ist Aufmerksamkeit gefragt: Jedes Symbol, das draußen in echt zu sehen ist, kann abgehakt werden. Der Spieler, der als Erstes fünf
Symbole in einer Reihe abgehakt hat, gewinnt. Spannend, was es alles zu entdecken gibt!

02 Ende offen – Wortspiele mit Witz
Besonders bei Autofahrten sind Spiele mit Kleinteilen oftmals eher frustrierend als unterhaltend. Eine einfache Alternative sind Wortspiele, zum Beispiel das „Wie-geht’s-weiter-Spiel“. Zunächst wird eine Reihenfolge festgelegt. Der erste Mitspieler sagt ein Wort und reihum wird mit je einem weiteren Wort ein Satz gebildet. Wer nicht mehr weitermachen kann, darf zum Trost den nächsten Satz anfangen.

03 Kopfrechnen
Mathe ist doof? Nicht immer. Fixes Kopfrechnen auf langen Autofahrten kann einen Heidenspaß machen. Wer ist der schnellste Rechner im Auto? Manchmal schneiden die Erwachsenen da gar nicht so gut ab.

Spiele am Strand

04 Urlaubsgrüße vom StrandMädchen schreibt in den Sand
Bei Ebbe lassen sich im nassen Sand hervorragend Bilder malen und Wörter schreiben. Mit dem Handy fotografieren und ab damit per MMS an Freunde und Großeltern. Die freuen sich!

05 Tropflandschaften
Man legt am Strand – außer Reichweite der Wellen – eine Kuhle mit flüssigem Matsch an. Nun nimmt man den flüssigen Sand vom Boden der Kuhle und drückt diesen durch einen Spalt in der zur Faust geballten Hand hindurch, sodass der Sand tropfenweise auf den Strand fällt. Das wiederholt man immer am selben Fleck, bis eine Art spitz zulaufender Matsch-Zapfen aus dem Sand ragt. Auf diese Weise können nebeneinander viele
unterschiedliche dieser Zapfen erzeugt werden und es ergibt sich eine bizarr aussehende Landschaft aus Sand-Stalagmiten.

Bei Regenwetter das Gehirn fit halten

06 ProminentenspielMädchen mit Zöpfen
Wer bin ich? Pippi Langstrumpf, Micky Mouse oder Mozart? Jeder bekommt einen Zettel mit dem Namen einer berühmten Persönlichkeit an die Stirn geklebt. Nun ist Ermittlungsarbeit gefragt: Um seine Figur zu erraten, müssen Fragen gestellt werden, die nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden, z.B. „Lebe ich im 18. Jahrhundert?“.Lautet die Antwort „Nein“, ist der nächste dran. Wer als Erster seine Figur erraten hat, hat gewonnen.

07 Denkfix
Es wird eine Karte gezogen, auf der ein Thema angegeben ist, wie zum Beispiel „Berg“ oder „Auto“. Jetzt wird eine Scheibe gedreht, auf der das Alphabet abgebildet ist. Mit dem Buchstaben, bei dem die Scheibe anhält, müssen die Spieler dann ein Lösungswort bilden, das zum Thema passt. Ein Name mit X....? – Xavi! Fixe Köpfchen spielen hier ihr Allgemeinwissen aus. Wer als Erster ein Wort gefunden hat, bekommt die Karte. Wer die meisten Karten hat, gewinnt.

 

 

Outdoor: Die Urlaubsumgebung mal anders kennenlernen

08 GeocachingFamilie wandert durch den Wald
Beim Geocaching werden mit dem GPS des Handys sogenannte „Caches“ gesucht, die versteckt und auf einer Geocachekarte im Internet eingetragen sind. Diese Caches sind Gegenstände unterschiedlicher Art und Größe, zum Beispiel Sticker, Magneten oder Postkarten. Manche Caches darf der „Jäger“ mitnehmen, wenn er dafür einen neuen Cache an den Fundort legt. Andere Caches sollen von ihren Findern schrittweise zu unterschiedlichen Orten auf der ganzen Welt transportiert werden. Um die Caches zu finden, muss man erstens suchen und zweitens teilweise auch Rätsel lösen. Hat man einen Cache gefunden, trägt man dies in das Online-Logbuch ein. So teilt man anderen die Position mit oder kann auch selbst den Weg des Caches um die Welt verfolgen. Die „Schatzkiste“, in welcher der Cache ist, bleibt aber immer am Fundort, damit das Spiel weitergehen kann. Das Faszinierende: Geocaching ist auf der ganzen Welt verbreitet. Geocaching macht aus Spaziergängen eine spannende Schatzsuche.

Broschüren & Ratgeber

Malaria Ratgeber

Patientenbroschüre Malaria
Informationen für Reisende

Pdf download
Durchfall

Richtige Ernährung bei Durchfall für Kleinkinder, Kinder und Erwachsene
Hilfreiche Tipps zur richtigen Ernährung bei Durchfall

Pdf download

Mehr anzeigen


Weiterführende Links: Wo kann ich mich über Reiseimpfungen informieren?

www.auswaertiges-amt.de
Auswärtiges Amt

www.crm.de
Centrum für Reisemedizin

www.tropeninstitut.de
Tropeninstitut



Pflichtangaben
  • Venen-Tabletten STADA® retard

    Retardtablette.

    Für Erwachsene.

    Wirkstoff: Rosskastaniensamen-Trockenextrakt. Zur Behandlung von Beschwerden bei Erkrankungen der Beinvenen (chronische Venenschwäche), die gekennzeichnet sind durch geschwollene Beine, Krampfadern, Schwere- und Spannungsgefühl, Schmerzen, Juckreiz, Müdigkeit in den Beinen und Wadenkrämpfe.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Zulassungsinhaber: Bioplanta Arzneimittel GmbH, Postfach 226, 76256 Ettlingen
    Vertrieb: STADA GmbH, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel

    Stand: August 2017

  •  

    Reisetabletten STADA®50 mg

    Wirkstoff:

    Dimenhydrinat. Zur Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit, Schwindel,

    Übelkeit und Erbrechen (nicht bei Chemotherapie). Enthält Lactose.

     

    Zu Risiken und

    Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt

    oder Apotheker. 

    STADA GmbH,

    Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel

     

    Stand: Oktober 2014

     

     

  • Elotrans® Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen

    Wirkstoffe: D-Glucose, Natriumchlorid, Natriumcitrat, Kaliumchlorid.

    Zur oralen Salz- (Elektrolyt-) und Flüssigkeitszufuhr (Ausgleich von Salz- und Wasserverlusten) bei Durchfallerkrankungen. Hinweise: Jeder Durchfall kann Anzeichen einer schweren Erkrankung sein. Bei längerer Dauer und/oder Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens ist daher unverzüglich ein Arzt aufzusuchen. Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern können Durchfälle, besonders bei gleichzeitigem, unstillbarem Erbrechen, rasch zu schweren Krankheitserscheinungen (Bewusstseinstrübung, Schock) führen. Es ist daher bei der Durchfallbehandlung von Säuglingen und Kleinkindern in jedem Fall ein Arzt hinzuzuziehen. Enthält Glucose, Kaliumchlorid und Natriumverbindungen.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    STADA GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbe

    Stand: Februar 2017

Zuletzt aktualisiert 07/2018; Wie wir arbeiten

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