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Erkältung

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Husten, Schnupfen, Heiserkeit – das haut mich nicht um.

Was Sie bei einer Erkältung wissen sollten und wie Sie sich schützen können, erfahren Sie in unserer interaktiven Infographik.

Zur Infographik Erkältung

Es passiert jedes Jahr 164 Millionen Mal in Deutschland: Eine Erkältung setzt jemanden außer Gefecht. Ob Mann oder Frau, alt oder jung, arm oder reich – das große Hatschi macht vor niemanden Halt. Zwar kann sich die Menschheit wohlbehalten ins All schießen oder am OP-Tisch wahre medizinische Wunder vollbringen, gegen eine Erkältung kennt man jedoch weder Therapie noch Impfstoff.

Download: Virenschutz durch gutes Nasenklima

Das liegt vor allem an der Vielzahl und Wandlungsfähigkeit der Krankheitsverursacher: Über 200 verschiedene Erkältungserreger – Viren und Bakterien – hat die Forschung bis heute identifiziert. Die Mehrzahl der Erkältungen geht dabei auf Rhinoviren und Coronaviren zurück. Sie klopfen in den Zellen der Nasen- und Rachenschleimhaut an, um sich dort fleißig zu vermehren und sich per Niesen, Husten oder Händeschütteln in alle Welt zu verbreiten. Indessen läuft die körpereigene Abwehr – das Immunsystem – auf Hochtouren, um die ungebetenen Gäste vor die Tür zu setzen.
Schwacher Trost: Schnupfen, Husten und Kopfschmerzen zeigen uns, dass unsere Körperabwehr funktioniert. Ein gesundes Immunsystem vorausgesetzt, dauert es ungefähr eine Woche, bis die Erkältungsviren aus den Schleimhautzellen vertrieben wurden. Weitere gesundheitliche Schäden richten die Erkältungsviren selbst nicht an – im Gegensatz zu den deutlich aggressiveren Erregern der echten Grippe, den Influenza-Viren.

Grippaler Infekt oder Grippe (Influenza)

Erkältung (grippaler Infekt)Influenza-Grippe
KrankheitsbeginnLangsam, allmähliche VerschlechterungPlötzlich und heftig, rasche Verschlechterung, häufig Kreislaufschwäche
FieberSelten, allenfalls leicht erhöhte TemperaturHäufig, oft schlagartig hoch bis 41° C,
Schüttelfrost, Schweißausbrüche
MuskelschmerzenSeltenHäufig, stark
KopfschmerzenSeltenHäufig, stark und bohrend
Müdigkeit,
Abgeschlagenheit
Häufig, schwach ausgeprägtHäufig, sehr starke Erschöpfung, kann bis
zu zwei bis drei Wochen andauern
HustenSchleimführender Husten erst nach zwei
bis drei Tagen
Trockener, schmerzhafter Reizhusten
HalsschmerzenHäufig, eher Kratzen im HalsHäufig, starke Schluckbeschwerden
SchnupfenHäufig, laufende und/oder verstopfte Nase und NiesenGelegentlich, eher gering

PDF-Download Tabelle: "Grippaler Infekt oder Grippe"


Eine Erkältung – keine Bagatelle

 
Eine Erkältung als Bagatelle abzutun, könnte aber verkehrter nicht sein. Die Infektion abzuwehren bedeutet für das Immunsystem Schwerstarbeit. Wer die Erkältung ignoriert, kann sich leicht andere, schwerwiegendere Erreger einfangen. Es kann als Folge zu Entzündungen von Mittelohr, Nasennebenhöhlen, Bronchien oder Mandeln kommen oder sich eine chronische Erkrankung ausbilden. Vor allem bei Kindern, deren Immunabwehr sozusagen noch in der Ausbildung ist, besteht die Gefahr von Folgeerkrankungen.  

Was also tun, wenn den Krankheitskeimen keine Therapie an den Kragen geht? Die Antwort: Sich schonen, viel schlafen und die lästigen Folgen der Immunreaktion lindern. Eine Ausnahme bilden Halsschmerzen: Entzündungen im Hals werden zunächst durch Erkältungsviren ausgelöst. Die dadurch geschwächte Schleimhaut ist dann auch noch anfälliger für Bakterien. Bei erstem Kratzen im Hals kann daher ein Spray gegen Bakterien helfen.

»Wer die Erkältung ignoriert, kann sich leicht andere, schwerwiegende Erreger einfangen.«

Fitnesstraining fürs Immunsystem

Als beste Methode gegen eine Erkältung empfiehlt sich daher, erst gar keine zu bekommen. Dazu braucht es eine fitte Körperabwehr. Das Fitnessprogramm dafür lautet wenig überraschend: tägliche Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung. So wird das Immunsystem mit Nährstoffen versorgt. Extra Power für unsere körpereigenen Bodyguards bringen Zink und Vitamin C. Außerdem können einige Mittel aus Mutter Naturs Arzneikiste helfen, die Abwehrkräfte anzukurbeln. Das Bekannteste: der Saft des Purpursonnenhutes (Echinacea).

Schwirren dann tatsächlich Rhinos, Coronas und Kollegen in Scharen durch die Luft, liegt die größte Ansteckungsgefahr buchstäblich auf der Hand. Denn die Erreger können bis zu drei Stunden an Türklinken, U-Bahn-Haltestangen, Tastaturen und anderen Oberflächen ansteckend bleiben. Bei Berührung haften sie sich an die Hände und gelangen beim nächsten Nasekratzen oder anderweitigem Griff ins Gesicht an das begehrte Ziel: die Schleimhäute unserer Atemwege. Häufiges Händewaschen ist daher gerade in der Erkältungszeit das Gebot der Stunde – damit das große Hatschi keine Chance auf Entfaltung hat.

Download: Virenschutz durch Händewaschen 


Weiterführende Links:

www.grippeweb.rki.de
GrippeWeb, ein Projekt des Robert Koch-Instituts, erfasst, welcher Anteil der Gesamtbevölkerung an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankt ist und welcher Anteil mit solch einer Erkrankung eine ärztliche Praxis besucht hat.


Zuletzt aktualisiert 10/2015; Wie wir arbeiten

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