STADA: Preissenkungen im deutschen Markt – Unveränderte Wachstumsprognose
30.05.2006 . Pressemitteilung
Die STADApharm GmbH, ein 100%iges Tochterunternehmen der STADA Arzneimittel AG, hat heute, am 30.05.2006, umfangreiche Preissenkungen für zahlreiche Produkte ihres Generika-Sortiments im deutschen Markt zum 01.07.2006 angekündigt. Voraussichtlich werden dabei über 550 Apothekenverkaufspreise bei über 110 Wirkstoffen in der Spitze um über 50% gesenkt. Die Preissenkungen betreffen damit über 50% der verschreibungspflichtigen Wirkstoffe des STADApharm-Sortiments.
Auf Basis der aktuellen Apothekenverkaufspreise inklusive der Mehrwertsteuer beträgt das Gesamtvolumen der Preissenkungen auf Jahresbasis ca. 32 Millionen Euro. Daraus resultierend kommt es zu einer weiteren Entlastung der Patienten von Zuzahlungen in Höhe von über 7 Mio. Euro jährlich, denn auf Grund der Absenkung eines Teils der Preise auf 30% unter Festbetrag werden zukünftig über 140 Artikel aus dem STADApharm-Sortiment für gesetzlich Versicherte zuzahlungsfrei bleiben.
Auch die zweite Generika-Vertriebslinie des STADA-Konzerns in Deutschland, die ALIUD Pharma GmbH, bereitet umfangreiche Preissenkungen zum 01.07.2006 vor.
Ein Teil dieser Preissenkungen der STADA-Vertriebsgesellschaften im deutschen Markt zielt auf Regelungen des neuen, zum 01.05.2006 in Kraft getretenen AVWG (Gesetz zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung) und war deswegen in den Unternehmensplänen bereits vorgesehen. Die darüber hinausgehenden Preissenkungen liegen im Rahmen bestehender Budgetreserven des laufenden Geschäftsjahres, auf die STADA auf Grund der guten Entwicklung des Auslandsgeschäfts in diesem Jahr zurückgreifen kann.
Die aktuelle Situation im deutschen Markt erfordert deswegen nach Ansicht des Vorstands auf Grund des bis heute überschaubaren Geschäftsverlaufs, d.h. inklusive dieser umfangreichen Preissenkungen im deutschen Markt zum 01.07.2006, keine Änderung der Wachstumsprognose für den Konzern für das laufende Geschäftsjahr. STADA geht damit aus heutiger Sicht für 2006 unverändert von einem robusten operativen Konzernwachstum aus, wobei der Ertrag überproportional zum Umsatz ansteigen soll.
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