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STADA bestätigt Biogenerika-Prognose

Die STADA-Beteiligungsgesellschaft BIOGENERICS Arzneimittel AG, die unter Einbindung von privatem Venture Capital die Entwicklung von Biogenerika betreibt, hat auf der turnusmäßigen Aufsichtsratssitzung am 11.03.2002 eine positive Bilanz für das erste Jahr der Geschäftstätigkeit gezogen.

Im Verlauf des Jahres 2001 sind im Rahmen der Entwicklungskooperation mit DSM Biologics die ersten Entwicklungsaktivitäten gestartet worden. Bearbeitet werden zzt. die Wirkstoffe Filgastrim, Erythropoetin und Interferon beta. Die Entwicklungsschritte für diese Produkte liegen im Zeitplan; wie vereinbart erfolgten die entsprechenden Milestone-Payments an den Entwickler DSM Biologics. Der Wirkstoff Interferon alpha wird derzeit von den Kooperationspartnern nicht weiter verfolgt, obwohl die ersten Entwicklungsschritte planmäßig verliefen. Grund dafür ist eine neu im Markt angebotene Darreichungsform dieses Wirkstoffs mit verlängerter Wirkdauer. Sie unterliegt voraussichtlich einem längeren Patentschutz und ist dadurch zunächst nicht als Biogenerikum zugänglich.

STADA hält über eine Tochtergesellschaft weltweite exklusive Vermarktungsrechte an den Produktentwicklungen der BIOGENERICS Arzneimittel AG, die dafür umsatzbezogene Lizenzzahlungen erhalten wird. Die Umsätze der drei in Entwicklung befindlichen Wirkstoffe wachsen in Europa deutlich stärker als erwartet und werden jetzt auf insgesamt ca. 1,5 Mrd. EUR p.a. geschätzt. Deshalb bleibt für STADA trotz der Zurückstellung der vierten Entwicklung die Umsatzprognose für das Gesamtprojekt unverändert. Für die drei erwarteten Biogenerika wird in der Vermarktungsphase ab 2005/2006 insgesamt ein zusätzlicher Konzernumsatz in Europa von über 100 Mio. EUR p.a. ab dem 3. vollen Marketingjahr erwartet.

Weiterhin macht der Biogenerics-Aufsichtsrat der Hauptversammlung den Vorschlag, dass die BIOGENERICS Arzneimittel AG künftig als Bioceuticals AG firmieren soll. Mit der Einbeziehung des Namensteils „ceuticals“ aus „Pharmaceuticals“ in den Unternehmensnamen soll der umfassendere Anspruch der Entwicklungsprodukte deutlich gemacht werden. Die hohen zweistelligen Wachstumsraten der Wirkstoffe in Europa zeigen, dass die Marktpenetration der in Entwicklung befindlichen Biopharmazeutika offensichtlich noch lange nicht abgeschlossen ist. Bei deren Markteinführung wird damit voraussichtlich nicht nur das generische Marktpotenzial, sondern auch die Ersteinstellung von Patienten auf die entsprechenden Wirkstoffe eine wichtige Rolle spielen. Dabei könnte der Namensteil „generics“ eher hinderlich sein, so dass den Aktionären der Gesellschaft bereits frühzeitig der Vorschlag zu einer Namensänderung gemacht wird.

Die im MDAX notierte STADA Arzneimittel AG hat 2001 einen Rekordumsatz erzielt. Bis zum 30.09.2001 war der Umsatz um +15% auf 404,0 Mio. EUR und das EBITDA um +58% auf 61,4 Mio. EUR gestiegen. Für 2001 wird ein Konzernumsatz von deutlich über 500 Mio. EUR erwartet, nachdem bereits Anfang Dezember ein Umsatz von 511,3 Mio. EUR (= 1 Milliarde DM) erreicht wurde. Die endgültigen Ergebnisse für 2001 werden am 22.04.2002 veröffentlicht.

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