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STADA: 9-Monats-Bestmarken bestätigen optimistischen Ausblick

In den ersten neun Monaten 2003 erzielte STADA bei Umsatz und Ergebnis neue Bestmarken. Der strategische Ausbau des internationalen Geschäfts konnte in Europa, Nordamerika und Asien planmäßig weiter vorangetrieben werden. Mit einer neuen Rekordzahl von Produkteinführungen war die Entwicklung sehr erfolgreich. Von dieser Basis aus erwartet das Unternehmen, die für das Gesamtjahr gesteckten Wachstumsziele erreichen zu können und ist auch optimistisch für weiteres Wachstum in 2004.

Der Konzernumsatz wurde in den ersten neun Monaten um +17% auf 545,7 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert. In den Kernsegmenten des Konzerns Generika, Markenprodukte und Spezialpharmazeutika, die nunmehr 95% des Gesamtumsatzes ausmachen, betrug das Umsatzwachstum +25%.

Der Konzerngewinn stieg in den ersten neun Monaten 2003 auf 34,8 Mio. EUR (+21% vs. Vorjahreszeitraum), der Gewinn vor Steuern (EBT) auf 60,3 Mio. EUR (+26%) und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 71,3 Mio. EUR (+25%). Das EBITDA konnte um +25%, auf 97,1 Mio. EUR gegenüber Vorjahreszeitraum, gesteigert werden.

Der Gewinn je Aktie liegt für die ersten neun Monate 2003 bei 1,74 EUR (1,51 EUR im Vorjahreszeitraum, bei einer damals rund -5% geringeren durchschnittlichen Aktienanzahl) bzw. verwässert (EPS diluted nach IAS 33.24) bei 1,65 EUR (1,51 EUR).

Strategisch ist besonders die geografische Breite des Konzernwachstums erfreulich. So konnten wiederum insbesondere in noch jungen nationalen Generika-Märkten sehr hohe Wachstumsraten gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt werden. Im Einzelnen wuchsen die Konzernumsätze von STADA in Italien um +80% auf 44,0 Mio. EUR, in Spanien um +119% auf 28,9 Mio. EUR und in Frankreich um +71% auf 25,5 Mio. EUR. Dazu haben teilweise auch Akquisitionen beigetragen. Auch in dem wichtigsten europäischen Markt Deutschland konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum kräftig ausgeweitet werden. Der Generikaumsatz stieg hier in den ersten 9 Monaten 2003 um +21% auf 211,2 Mio. EUR, der deutsche Gesamtumsatz um +15% auf 286,3 Mio. EUR.

In Europa ist allein in den Niederlanden der STADA-Konzerumsatz in den ersten 9 Monaten rückläufig gewesen, und zwar auf Grund der Mitte 2002 durchgeführten Restrukturierung des dortigen Handelsgeschäfts erwartungsgemäß um -48%. In allen anderen europäischen Märkten, in denen STADA mit eigenen Vertriebsgesellschaften aktiv ist, sind die Umsätze teilweise sogar sehr deutlich gestiegen. So wuchsen die Konzerumsätze in Belgien um +21%, in Österreich um +44%, in Dänemark um +39% und in Großbritannien (akquistionsbedingt) um +87%.

Das Wachstum der US-Aktivitäten verläuft gleichfalls erfreulich, auf Dollarbasis stieg der Umsatz dort in den ersten neun Monaten um +41% auf 39,8 Mio. US-$. Auf Eurobasis beträgt das US-Wachstum +17%; mit 35,6 Mio. EUR trug der US-Umsatz in den ersten 3 Quartalen 2003 mit 7% zum Konzernumsatz bei. In Asien konnte STADA ein Wachstum von +9% auf 12,2 Mio. EUR verzeichnen.

Die erfolgreiche Produktentwicklung von STADA ist unverändert ein wichtiger Treiber des Konzernwachstums. In den ersten neun Monaten 2003 konnten konzernweit insgesamt 241 Neuprodukte eingeführt werden, darunter erneut wichtige Generika-Produkte (z. B. mit dem Wirkstoff Simvastatin) terminnah zum jeweiligen nationalen Patentablauf. STADA erwartet, auch in den nächsten Jahren von der gut gefüllten Produktpipeline profitieren zu können. In ihr befinden sich u.a. die biogenerischen Wirkstoffe Erythropoetin, Filgrastim und Interferon-ß sowie transdermale therapeutische Systeme (Pflaster mit Wirkstoffen, die vom Körper durch die Haut aufgenommen werden).

Für das laufende Geschäftsjahr 2003 ist der Vorstand auf Grundlage der bisherigen sehr guten Ergebnisse optimistisch, dass STADA das Jahresziel eines prozentual zweistelligen Wachstums erreichen wird. Somit wird das Unternehmen in 2003 voraussichtlich zum achten Mal in Folge ein Rekordergebnis in Umsatz und Ertrag erzielen.

„Die zusätzlichen Eigenmittel von rd. 265,8 Mio. EUR aus der gerade erfolgreich abgeschlossenen Kapitalerhöhung ermöglichen uns, parallel zu dem anvisierten organischen Wachstum flexibel die Chancen für weitere Akquisitionen im Markt zu nutzen", unterstreicht Vorstandsvorsitzender Hartmut Retzlaff die weiteren Wachstumsambitionen von STADA. So geht der Vorstand von STADA auch für das kommende Geschäftsjahr 2004 - ungeachtet erwarteter gesundheitspolitischer Herausforderungen in einzelnen nationalen Märkten - aus heutiger Sicht unverändert davon aus, Umsatz und Ertrag erneut prozentual zweistellig steigern zu können.

Den vollständigen Quartalsbericht und die Ad-hoc-Meldung finden Sie im Internet unter www.stada.de.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

STADA Arzneimittel AG
Unternehmenskommunikation
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Fax: +49(0) 6101 603-506
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