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Bundeskabinett berät über Digitale Medizin: Deutsche noch oft skeptisch gegenüber Telemedizin und Co.

  • 49 Prozent der Deutschen würden sich vom Arzt per Webcam behandeln lassen. Zum Vergleich: In Russland sind 69 Prozent dazu bereit, in Spanien 61 Prozent.
  • Gesundheitsapps nutzen in Deutschland heute 35 Prozent oder können sich das gut vorstellen, viele andere haben vor allem Bedenken in puncto Datenschutz
  • Für ebenfalls 49 Prozent der Bundesbürger steht einer OP vom Roboter nichts im Wege. Auch hier sind andere Länder offener: In Italien 66 Prozent, in Frankreich 60 Prozent.
  • Das zeigt der repräsentative STADA Gesundheitsreport 2019* mit 18.000 Befragten in neun europäischen Ländern zur „Zukunft der Gesundheit“.

Bad Vilbel, 10. Juli 2019 – Heute berät das Kabinett um Jens Spahn über den Gesetzesentwurf zur Digitalisierung der Medizin. Dabei geht es um Gesundheitsapps, Videosprechstunden und digitale Patientenakten. Eine aktuelle Studie zeigt: Viele Deutsche sind bereit für die digitale Medizin, aber eben längst nicht alle. Eine Videosprechstunde würden 49 Prozent der Bundesbürger ausprobieren, Gesundheits-Apps nutzen 35 Prozent oder können sich das gut vorstellen. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland damit eher hinterher – andere Nationen sind deutlich offener für Telemedizin und Co.

Im Einzelnen: Videosprechstunden können sich 49 Prozent der Deutschen gut vorstellen. Die andere Hälfte hat vor allem aus zwei Gründen Vorbehalte: 24 Prozent empfinden den persönlichen Kontakt zum Arzt als zu wichtig, 27 Prozent würden sich dabei einfach zu „merkwürdig“ fühlen. Möglicherweise eine Gewohnheitsfrage. Besonders skeptisch in Deutschland sind Frauen. Von ihnen wären aber immerhin auch 44 Prozent bereit, ihren Arzt via Webcam zu sehen. In Russland sind 69 Prozent offen für Telemedizin, in Spanien 61 Prozent. Im Durchschnitt aller Befragten Länder sind es 55 Prozent, skeptischer als die Bundesrepublik sind nur die Belgier mit 37 Prozent.

„Dr. Roboter empfängt Sie jetzt“
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Frage, ob sich die Deutschen vom Roboter operieren lassen würden: Auch hier stimmen wieder 49 Prozent zu und auch hier ist nur ein Land weniger offen – diesmal die Serben mit 45 Prozent. Dahingegen wünschen sich zwei Drittel der Italiener und 60 Prozent der Franzosen einen elektronischen Operateur. Auch die Spanier und Russen sind hier wieder mit jeweils rund 60 Prozent sehr offen für Technik.

Bereit für Gesundheitsapps?
Für alltäglichere Dinge zeigen sich durchschnittlich sogar weniger Deutsche offen: 26 Prozent nutzen Apps im medizinischen Kontext, neun Prozent aber ausschließlich kostenfreie Services. Weitere neun Prozent könnten sich vorstellen, solche Apps auszuprobieren. Bleiben 66 Prozent der Deutschen, die Gesundheits-Apps oder Fitness-Wearables eher ablehnen. Warum? 26 Prozent haben Sorge davor, was mit den eigenen Daten passiert. Weitere 28 Prozent halten es für Zeit- und Geldverschwendung. Und 12 Prozent glauben nicht, dass etwaige Messungen genau seien.

Nur in Frankreich werden solche digitalen Gesundheits- und Fitness-Helfer noch häufiger abgelehnt, vor allem aus Angst vor Datenmissbrauch. Spitzenreiter sind hier hingegen erneut die Spanier und die Italiener: Von ihnen sagen nur 45 Prozent (Spanien) bzw. 50 Prozent (Italien) „Nein“ zu Gesundheits-Apps oder Wearables.

Kaum Wissen über die elektronische Gesundheitskarte
Was ebenfalls auffällt: Während Jens Spahn die elektronische Patientenakte forcieren möchte, wissen viele Bundesbürger noch kaum etwas über die elektronische Gesundheitskarte (eGK), obwohl diese bereits seit 2015 für gesetzlich Versicherte verpflichtend ist. So denkt jeweils fast jeder dritte Deutsche, dass die eGK Informationen über die eigene Blutgruppe oder chronische Erkrankungen und Diagnosen enthält. Jeweils jeder Vierte geht noch davon aus, dass dort Informationen über Allergien und Impfungen zu finden seien.
 

Über den STADA Gesundheitsreport 2019*
Die Befragung für den STADA Gesundheitsreport 2019 wurde vom Marktforschungsinstitut Kantar Health im Auftrag der STADA Arzneimittel AG durchgeführt. Unter den 18.000 Befragten waren jeweils rund 2.000 Menschen aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Polen, Russland, Serbien, Spanien und dem Vereinigten Königreich. Weitere Informationen zum STADA Gesundheitsreport sowie Vieles mehr finden Sie unter: www.deinegesundheit.stada.

Über die STADA Arzneimittel AG
Die STADA Arzneimittel AG ist ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz im hessischen Bad Vilbel. Das Unternehmen setzt auf eine Zwei-Säulen-Strategie bestehend aus Generika, inklusive Spezialpharmazeutika und verschreibungsfreien Consumer Health Produkten. Weltweit vertreibt die STADA Arzneimittel AG ihre Produkte in rund 130 Ländern. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte STADA einen bereinigten Konzernumsatz von 2.330,8 Millionen Euro und ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 503,5 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2018 beschäftigte STADA weltweit 10.416 Mitarbeiter.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

STADA Arzneimittel AG                                                     
Angela Horbach                                                           
Stadastraße 2–18                                                             
61118 Bad Vilbel                                                              
Tel.: +49(0) 6101 603-165                                              
Fax: +49(0) 6101 603-215                                               
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