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Abschluss der Compliance-Untersuchung bei STADA

Bad Vilbel, 28. November 2018 – STADA gibt heute bekannt, dass das Unternehmen eine Ende 2016 begonnene gründliche Untersuchung möglicher Compliance-Verstöße abgeschlossen hat. Infolgedessen sind im Zusammenhang mit dieser Untersuchung keine gerichtlichen Auseinandersetzungen mit ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsleitung oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anhängig oder zu erwarten. Der STADA-Aufsichtsrat und die Geschäftsleitung hatten externe Rechtsanwälte mit der Durchführung und Überwachung der Untersuchung beauftragt.

Aufgrund der Ergebnisse der Untersuchung beabsichtigen Aufsichtsrat und Geschäftsleitung, auf der nächsten Hauptversammlung am 29. Mai 2019 die Entlastung von Dr. Matthias Wiedenfels und Helmut Kraft für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 zu empfehlen. Die Entlastungsentscheidung war von den ordentlichen Hauptversammlungen für diese Geschäftsjahre wegen der damals noch laufenden Compliance-Untersuchung jeweils vertagt worden.

STADA und Dr. Matthias Wiedenfels haben nach Abschluss der Compliance-Untersuchung die bis dahin ruhenden Verhandlungen über die Folgen seiner Amtsbeendigung wieder aufgenommen und eine Einigung erzielt. Mit Helmut Kraft wurde bereits im Zuge seines Ausscheidens eine Vereinbarung geschlossen. Beiden Herren gebührt großer Dank für ihre langjährigen Verdienste um STADA.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Günter von Au stellt fest: „Mit dem Abschluss der Compliance-Untersuchung endet ein schwieriges Kapitel für STADA. Die Untersuchung wurde unter Bindung erheblicher Ressourcen kompromisslos und in aller Ausführlichkeit und Umfänglichkeit sowie vollständig transparent gegenüber allen Beteiligten geführt. Den hieran beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Geschäftsleitung sowie meinen derzeitigen und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen im Aufsichtsrat möchte ich für ihr persönliches Engagement meinen herzlichen Dank aussprechen. Mit ihrem Einsatz haben sie einen wesentlichen Beitrag zur lückenlosen Aufklärung und nachhaltigen Verbesserung der Corporate Governance bei STADA geleistet."

Über die STADA Arzneimittel AG

Die STADA Arzneimittel AG ist ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz im hessischen Bad Vilbel. Das Unternehmen setzt auf eine Drei-Säulen-Strategie bestehend aus Generika, verschreibungsfreien OTC-Produkten und Spezialpharmazeutika, insbesondere Biosimilars. Weltweit ist STADA mit rund 50 Vertriebsgesellschaften in rund 30 Ländern vertreten. Markenprodukte wie Grippostad und Ladival zählen in Deutschland zu den meistverkauften ihrer Produktkategorie. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte STADA einen bereinigten Konzernumsatz von 2.255,3 Millionen Euro, ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 433,9 Millionen Euro und einen bereinigten Konzerngewinn von 195,6 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2017 beschäftigte STADA weltweit 10.176 Mitarbeiter.

Weitere Informationen für Journalisten:

STADA Arzneimittel AG / Media Relations / Stadastraße 2–18 / 61118 Bad Vilbel / Tel.: +49 (0) 6101 603-165 / Fax: +49 (0) 6101 603-215 / E-Mail: press(at)stada.de

Weitere Informationen für Kapitalmarktteilnehmer:

STADA Arzneimittel AG / Investor & Creditor Relations / Stadastraße 2–18 / 61118 Bad Vilbel / Tel.: +49 (0) 6101 603-4689 / Fax: +49 (0) 6101 603-215 / E-Mail: ir(at)stada.de

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