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STADA: Vorstand und Aufsichtsrat der STADA Arzneimittel AG empfehlen Annahme des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots von Bain Capital und Cinven

  • Begründete Gemeinsame Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat veröffentlicht

  • Angemessene finanzielle Gegenleistung mit attraktiver Prämie für Aktionärinnen und Aktionäre

  • Vorstand und Aufsichtsrat begrüßen das Ziel der Bieterin, STADAs globale Marktposition auszubauen und die eingeleitete Wachstumsstrategie weiter zu stärken

  • Zusagen zugunsten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Standorten bilden tragfähige Basis für künftige Zusammenarbeit

     

Bad Vilbel, 11. Mai 2017 – Vorstand und Aufsichtsrat der STADA Arzneimittel AG haben heute gemäß § 27 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) ihre Begründete Gemeinsame Stellungnahme zum freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot der Nidda Healthcare Holding AG, der Erwerbsgesellschaft von Bain Capital und Cinven, für alle ausstehenden Aktien der STADA Arzneimittel AG abgegeben. Nach sorgfältiger und eingehender Prüfung der am 27. April 2017 veröffentlichten Angebotsunterlage empfehlen beide Gremien den Aktionärinnen und Aktionären der STADA Arzneimittel AG, das Angebot anzunehmen, da es im besten Interesse des Unternehmens und seiner Stakeholder liegt.

Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der von den Investmentbanken angestellten Untersuchungen sowie auf Basis ihrer jeweils eigenen Erwägungen sind der Vorstand und Aufsichtsrat jeweils zu der Einschätzung gelangt, dass die Gesamtgegenleistung von 66,00 Euro pro STADA-Aktie den Unternehmenswert adäquat reflektiert und das finanziell attraktivste Angebot darstellt. Es bietet Aktionärinnen und Aktionären eine attraktive Prämie gegenüber den historischen Aktienkursen der STADA Arzneimittel AG. Die Gesamtgegenleistung liegt zudem höher als jeder historische Aktienkurs seit der ersten Börsennotierung von STADA im Jahr 1997. Darüber hinaus liegt sie über allen historischen und von Übernahmespekulationen unbeeinflussten Zielkursen.

Bei der Bewertung der Angemessenheit der Gegenleistung aus finanzieller Sicht wurden der Vorstand von zwei Investmentbanken und der Aufsichtsrat von einer weiteren Investmentbank beraten. Die Investmentbanken haben schriftliche Stellungnahmen abgegeben (Fairness Opinions), in denen sie unabhängig voneinander jeweils zu dem Ergebnis gelangen, dass die gebotene finanzielle Gesamtgegenleistung von 66,00 Euro pro STADA-Aktie, bestehend aus 65,28 Euro Angebotspreis zuzüglich 0,72 Euro entweder in Form der vorgeschlagenen Dividende je Aktie oder – sollte die Transaktion vor der Hauptversammlung abgeschlossen sein – im Wege einer Erhöhung des Angebotspreises, für die STADA-Aktionärinnen und -Aktionäre aus finanzieller Sicht angemessen ist.

Vorstand und Aufsichtsrat haben zudem die in der Angebotsunterlage enthaltenen Absichten der Bieterin für STADAs künftige Geschäftstätigkeit sorgfältig geprüft. Basis der Absichtserklärungen der Bieterin ist die am 10. April 2017 unterzeichnete Investorenvereinbarung. Beide Gremien begrüßen das darin erklärte Ziel der Bieterin, STADAs Position als global tätiges Pharmaunternehmen auszubauen und die eingeleitete langfristige Wachstumsstrategie des Unternehmens zu stärken. Vorstand und Aufsichtsrat sind ferner davon überzeugt, dass die spezifischen Zusagen zugunsten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Unternehmensstandorten eine verlässliche und tragfähige Basis für die künftige Zusammenarbeit mit den Investoren bilden.

„Das Übernahmeangebot von Bain Capital und Cinven reflektiert die vielversprechenden Wachstumsperspektiven von STADA. Gemeinsam mit beiden Investoren können wir unsere anerkannte Strategie noch zügiger umsetzen, weiter profitabel wachsen und damit eine langfristig erfolgreiche Zukunft für STADA sichern. Die geschlossene Investorenvereinbarung sichert zudem Standorte und Arbeitsplätze und damit die Interessen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Dr. Matthias Wiedenfels, Vorstandsvorsitzender der STADA Arzneimittel AG. „Zugleich zeigt der attraktive Angebotspreis, dass wir in den vergangenen Monaten im Bieterprozess signifikanten Mehrwert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre geschaffen haben. Deshalb empfehlen wir unseren Aktionärinnen und Aktionären die Annahme des Übernahmeangebots.“

„Wir empfehlen unseren Anteilseignern, das Übernahmeangebot anzunehmen. Wir haben einen angemessenen Angebotspreis samt guter Prämie für unsere Aktionärinnen und Aktionäre erreichen können, der zeigt, dass auch Bain Capital und Cinven vom Potenzial der STADA überzeugt sind“, sagte Ferdinand Oetker, Vorsitzender des Aufsichtsrats der STADA Arzneimittel AG. „Nach unserer Einschätzung unterstützt das Engagement von Bain Capital und Cinven die zukunftsgerichtete Wachstumsstrategie der STADA.“

Die Begründete Gemeinsame Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat wird gemäß § 27 WpÜG auf der Unternehmenswebsite der STADA Arzneimittel AG unter der Rubrik „Investor Relations“ veröffentlicht.

Exemplare der Begründeten Stellungnahme sind zudem bei Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main, Deutschland (Bestellung per Telefax: +49 69 9103 8794 oder per E-Mail unter dct.tender-offers@db.com unter Angabe einer vollständigen Postadresse) sowie bei der STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft, Investor Relations, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel, Deutschland, Telefon: +49 6101 603 113, Telefax: +49 6101 603 215 (Anfragen per E-Mail an ir@stada.de unter Angabe einer vollständigen Postadresse). Auf die Veröffentlichung und Bereithaltung zur kostenlosen Ausgabe wird am 11.05.2017 im Bundesanzeiger hingewiesen.

 

Über die STADA Arzneimittel AG

Die STADA Arzneimittel AG ist ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz im hessischen Bad Vilbel. STADA setzt konsequent auf eine Mehrsäulenstrategie aus Generika und Markenprodukten (OTC) bei zunehmend internationaler Marktausrichtung. Der Konzern ist Deutschlands einziger unabhängiger Generika-Hersteller. STADA ist weltweit mit rund 50 Vertriebsgesellschaften in mehr als 30 Ländern vertreten. Markenprodukte wie Grippostad und Ladival zählen in Deutschland zu den meistverkauften ihrer Produktkategorie. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte STADA einen bereinigten Konzernumsatz von 2.167,2 Millionen Euro, ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 398 Millionen Euro und einen bereinigten Konzerngewinn von 177,3 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2016 beschäftigte STADA weltweit rund 10.900 Mitarbeiter.

Weitere Informationen für Journalisten:

STADA Arzneimittel AG / Media Relations / Stadastraße 2–18 / 61118 Bad Vilbel /

Tel.: +49 (0) 6101 603-165 / Fax: +49 (0) 6101 603-215 / E-Mail: press@stada.de

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