STADA

Umweltschutz und ökologische Nachhaltigkeit

Umweltschutz und ökologische Nachhaltigkeit

STADAs betrieblicher Umweltschutz erstreckt sich grundsätzlich auf die Bereiche Energie, Gas, Wasser und Abfall und orientiert sich dabei an den gesetzlichen Anforderungen, die vollumfänglich befolgt werden. So pflegt das Unternehmen bspw. standort- bezogene Energiebilanzen und hat in 2015 an allen Standorten in Deutschland Energieaudits gemäß dem Energiedienstleistungsgesetz durchgeführt. Dabei lag STADAs Energiebilanz im Branchenvergleich über dem Durchschnitt. Folgeaudits sind in regelmäßigen Abständen geplant und identifizierte Verbesserungspotenziale aus Energieaudits und energetischen Inspektionen fließen sukzessive in die Planung von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen ein.

Im Rahmen ihrer Produktionsprozesse arbeitet STADA mit Wirk- und Hilfsstoffen, deren unsachgerechte Handhabung potenzielle Auswirkungen auf die Umwelt haben könnte. Um Verunreinigungen sowie Kontaminierungen von Abwässern, Luft oder Boden durch diese konsequent zu vermeiden, befolgt das Unternehmen bei seiner Herstellungspraxis den EU-GMP-Leitfaden und produziert weltweit ausschließlich in GMP-zertifizierten Anlagen. Gleichzeitig pflegt STADA langfristige Geschäftsbeziehungen zu solchen Zulieferern, deren Herstellungsverfahren ebenfalls GMP-konform sind (vgl. Geschäftsbericht 2017: Produktsicherheit und -qualität – Good Manufacturing Practices). Zudem bezieht STADA ihre Wirk- und Hilfsstoffe von Lieferanten mit etablierten „Environment, Health and Safety“(EHS)-Programmen und trifft Maßnahmen, um deren Vorhandensein und Umsetzung abzufragen, zu überprüfen und zu evaluieren (vgl. Geschäftsbericht 2017: Verantwortungsvolle Unternehmensführung und Compliance – Social Compliance Questionnaire).

Ressourceneffizienz

STADA ist bestrebt, die Umweltbilanz ihrer Werke kontinuierlich zu optimieren. Aus diesem Grund achtet das Unternehmen bei Ersatz- und Neuinvestitionen in seinen in- und ausländischen Werken auf einen hohen Technologiestandard bzw. eine ressourceneffiziente Ausstattung. Die Verwaltung des Budgets erfolgt dabei zentral durch das Hauptquartier des Konzerns.

Um Effizienzsteigerungsmöglichkeiten zu identifizieren und zu realisieren, verfolgt STADA grundsätzlich ein zweisträngiges Konzept:

  • Das vorsorgende, produktionsintegrierte Umweltschutzkonzept setzt bei der Planung von Produktion sowie Produktionsanlagen an. Es findet in der Konzeptionierungsphase eines Herstellungsprozesses statt und berücksichtigt Material- und Energieeffizienz. Dies spiegelt sich im Pflichtenheft an den jeweiligen Equipment-Hersteller wider. Darüber hinaus werden bei der Entwicklung neuer Produkte grundsätzlich Formulierungen angestrebt, die wenig umweltschädliche Rohstoffe wie etwa organische Lösungsmittel enthalten, so dass der Produktionsverlauf möglichst geringe Emissionen verursacht.
  • Hinsichtlich bestehender Produktionsanlagen erfolgt anlassbezogen eine retrospektive Betrachtung und Bewertung. So werden an allen Standorten je nach Kritikalität der Umweltnachteile die bestehenden Herstellungseinheiten durch neue hochmoderne und damit umweltschonendere Lösungen ersetzt.

Umweltmanagement-Prozess

Beginnend mit dem Berichtsjahr 2018 orientiert sich STADAs Umweltmanagementprozess an dem so genannten PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act). Dementsprechend erfolgt eine kontinuierliche Planung, Steuerung, Überwachung und Verbesserung selektierter Betriebsabläufe. Mit dem Ziel, eine stetige Verbesserung herbeizuführen, werden dabei nachfolgende Schritte kontinuierlich wiederholt:

  • Plan: Verbrauchskennzahlen von Energie, Wasser und Öl bzw. Gas werden jährlich zur Identifikation von Verbesserungspotenzialen erfasst. Dabei gilt, zuerst für denjenigen Bereich ein Ziel festzulegen, in dem mit wirtschaftlich angemessenem Aufwand sinnvolle Verbesserungen erzielt werden können.
  • Do: Es werden standortabhängige Maßnahmen zur effizienten Zielerreichung durchgeführt.
  • Check: Es erfolgt ein Soll-Ist-Vergleich der erreichten und geplanten Ziele.
  • Act: Es werden während des Messzeitraums Zwischenprüfungen durchgeführt, um die Zielerreichung abschätzen zu können, und im Falle einer drohenden Zielverfehlung erfolgt eine Prüfung, ob die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen geändert werden müssen. Damit können Anpassungen noch während der Gesamtbetrachtungsperiode vorgenommen werden, um das Zielergebnis zu erreichen.

Im Geschäftsjahr 2017 hat STADA den Verbrauch bestimmter Energieträger ihrer wesentlichen Produktionsstätten zentral abgefragt. Diese Datenabfrage soll künftig fortgesetzt und – wo sinnvoll – ausgeweitet werden, um Optimierungspotenziale zu identifizieren und Ressourceneffizienz validieren zu können. Für das laufende Geschäftsjahr 2018 hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, ihren Strom- bzw. Energieverbrauch in KWh pro Verpackungseinheit im Vergleich zum Berichtsjahr um 1% zu reduzieren. Diese Zielsetzung gilt für STADAs herstellungsstärkste Produktionsstandorte in Bad Vilbel, Deutschland, Nizhny Novgorod, Russland, Huddersfield, Großbritannien, und Vrsac, Serbien.


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