In Russland, dem für den Konzern weiterhin zweitwichtigsten nationalen Markt, generierte STADA im Geschäftsjahr 2010 bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse einen erfreulichen Umsatzzuwachs von 9% – ungeachtet einer zum 01.04.2010 eingeführten lokalen Preisregulation für so genannte essenzielle Arzneimittel, von der ca. 40% des lokalen Konzernumsatzes betroffen waren. In Euro stieg der Umsatz um 15% auf 221,2 Mio. EUR (Vorjahr: 191,9 Mio. EUR).
Insgesamt erreichte STADA in 2010 im russischen Pharmamarkt einen Marktanteil von ca. 2,0% (Vorjahr: ca. 1,9%) und nahm damit Platz 2 unter den lokalen russischen Pharmaunternehmen ein.1)
Beide Kernsegmente trugen im russischen Markt im Geschäftsjahr 2010 in etwa den gleichen Anteil zum lokalen Umsatz bei. Mit Generika erzielte der Konzern einen Umsatzanstieg in Höhe von 18% auf 102,6 Mio. EUR (Vorjahr: 86,8 Mio. EUR) bzw. 46% (Vorjahr: 45%) des STADA-Umsatzes in Russland. Der Umsatz der Markenprodukte erhöhte sich um 13% auf 118,2 Mio. EUR (1-12/2009: 104,5 Mio. EUR) bzw. 53% (Vorjahr: 54%) am STADA-Umsatz im russischen Markt. Hierzu trug auch ein bereits Ende 2009 erworbenes Paket von fünf russischen Markenprodukten mit Schwerpunkt im Indikationsbereich Gynäkologie bei, dessen vertriebliche Verantwortung plangemäß im 2. Quartal 2010 übernommen wurde und das in 2010 mit 6,5 Mio. EUR zum russischen Umsatz beitrug.
Die Nachfragestruktur der russischen STADA-Geschäftsaktivitäten ist unverändert durch Selbstzahler geprägt, mit denen direkt oder indirekt über Großhändler ca. 78% der russischen Umsätze generiert werden. Innerhalb des staatlichen Programms zur Erstattung der Kosten ausgewählter Arzneimittel für einzelne Gruppen der Bevölkerung (DLO-Programm) erzielte der Konzern nur ca. 16% der russischen Umsätze. Darüber hinaus wurden ca. 6% der Umsätze direkt oder indirekt mit anderen staatlichen Auftraggebern, insbesondere auch über Tender, getätigt.
Die operative Profitabilität lag in Russland im Geschäftsjahr 2010 wie erwartet oberhalb des Konzerndurchschnitts. Dazu hat auch die im Geschäftsjahr im Rahmen von „STADA – build the future“ erfolgte Zusammenfassung aller lokalen russischen Aktivitäten unter einer einheitlichen Führung beigetragen.
In Russland, dem für den Konzern nach Umsatz zweitwichtigsten nationalen Markt, verzeichnete STADA in den ersten 9 Monaten 2011 bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse eine deutliche Umsatzsteigerung von 27%. In Euro stieg der Umsatz um starke 24% auf 193,4 Mio. EUR (1-9/2010: 156,0 Mio. EUR).
Mit Generika wies der Konzern ein Umsatzwachstum in Höhe von 10% auf 85,4 Mio. EUR (1-9/2010: 77,9 Mio. EUR) aus, so dass deren Anteil an dem von STADA im russischen Markt erzielten Umsatz 44% (1-9/2010: 50%) betrug. Der Umsatz der Markenprodukte erhöhte sich deutlich um 38% auf 107,2 Mio. EUR (1-9/2010: 78,0 Mio. EUR) und somit auf 55% (1-9/2010: 50%) des STADA-Umsatzes in Russland.
Für das Geschäftsjahr 2011 geht STADA im russischen Markt unverändert von einem starken Umsatzwachstum in lokaler Währung bei einer oberhalb des Konzerndurchschnitts liegenden operativen Profitabilität aus. Dabei werden die Umsatz- und Ergebnisbeiträge des STADA-Geschäfts sowohl in Russland als auch auf Konzernebene weiterhin von der Entwicklung der Währungsrelation des russischen Rubel zum Euro beeinflusst bleiben.
| 1) | STADA-Schätzung auf Basis von IMS-Health-Daten zu Herstellerabgabepreisen. |

| 1) | Bei Umsätzen geringer als 0,05 Mio. EUR wurde der Betrag auf 0,0 Mio. EUR gerundet. |

| 1) | Bei Umsätzen geringer als 0,05 Mio. EUR wurde der Betrag auf 0,0 Mio. EUR gerundet. |