In der Vertriebsgesellschaft EG S.p.A., Mailand, sind überwiegend die Generikaaktivitäten des Konzerns in Italien konzentriert. In der Crinos S.p.A., Mailand, sind überwiegend die Markenprodukte vertrieblich angesiedelt.
In Italien verzeichnete der Konzern im Geschäftsjahr 2010 eine Umsatzerhöhung von 17% auf 136,8 Mio. EUR (Vorjahr: 117,1 Mio. EUR).
Den größten Anteil hatten dabei unverändert Generika, deren Umsatz deutlich um 36% auf 92,1 Mio. EUR (Vorjahr: 67,5 Mio. EUR) stieg und somit 67% (Vorjahr: 58%) zum italienischen Umsatz beitrug. Der signifikante Umsatzzuwachs bei Generika basierte auf der relativ geringen Vergleichsbasis des entsprechenden Vorjahres, einem Verbot von Rabatten an die Handelskanäle sowie einem insgesamt starken Marktwachstum. Mit einem Marktanteil von ca. 14,8% (Vorjahr: ca. 15,3%) nahm STADA im italienischen Generika-Markt im Geschäftsjahr 2010 Rang 3 ein.1)
Der Umsatz der von STADA im italienischen Markt erzielten Markenprodukte ging in 2010 um 10% auf 44,7 Mio. EUR (Vorjahr: 49,5 Mio. EUR) zurück. Damit trugen Markenprodukte 33% (Vorjahr: 42%) zum lokalen STADA-Umsatz bei. Zur deutlichen Verbesserung der operativen Profitabilität des italienischen Markenproduktgeschäfts leitete der Konzern im Rahmen des konzernweiten Projekts „STADA – build the future“ im 3. Quartal 2010 eine Restrukturierung ein, die zu einem Abbau des entsprechenden Außendienstes geführt hat.
Die operative Profitabilität der italienischen STADA-Aktivitäten lag im Geschäftsjahr 2010 erwartungsgemäß erneut in etwa im Konzerndurchschnitt.
In Italien verzeichnete der Konzern in den ersten 9 Monaten 2011 einen deutlichen Umsatzanstieg von 8% auf 107,7 Mio. EUR (1-9/2010: 99,9 Mio. EUR).
Der Umsatz, den STADA im italienischen Markt dabei mit Generika erzielte, stieg um 14% auf 77,2 Mio. EUR (1-9/2010: 68,0 Mio. EUR) und war – trotz einer zum 01.04.2011 erneut eingeführten belastenden Preisregulierung für erstattungsfähige Produkte – maßgeblich auf erfolgreiche Neueinführungen sowie ein insgesamt starkes Marktwachstum zurückzuführen. Generika hatten somit einen Anteil von 72% (1-9/2010: 68%) an dem lokalen STADA-Umsatz.
Der von STADA in Italien mit Markenprodukten erreichte Umsatz nahm in den ersten
9 Monaten 2011 um 5% auf 30,4 Mio. EUR (1-9/2010: 32,0 Mio. EUR) ab. Damit trugen Markenprodukte 28% (1-9/2010: 32%) zum lokalen STADA-Umsatz bei.
Für das Geschäftsjahr 2011 erwartet der Vorstand in Italien einen erneuten Umsatzanstieg bei einer wieder in etwa im Konzerndurchschnitt liegenden operativen Profitabilität.
| 1) | STADA-Schätzung auf Basis von IMS-Health-Daten zu Herstellerabgabepreisen. |

