Die dänische Vertriebsgesellschaft PharmaCoDane ApS in Kopenhagen gehört seit 1998 zum STADA Konzern.
In Dänemark stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2009 in lokaler Währung um 40% bzw. in Euro um 40% auf 25,9 Mio. EUR (Vorjahr: 18,5 Mio. EUR).
Ein Beitrag zum Umsatzzuwachs stammt dabei aus der Akquisition des dänischen Unternehmens Dermalog ApS im Januar 2009, das unmittelbar nach dem Erwerb mit der lokalen STADA-Vertriebsgesellschaft verschmolzen wurde. Das Produkt-Portfolio von Dermalog umfasst eine Serie von Markenprodukten im Hautpflegebereich und ermöglichte STADA damit den Einstieg in das Segment Markenprodukte im dänischen Gesundheitsmarkt. Der Umsatzbeitrag der Dermalog-Produkte am Konzernumsatz betrug in 2009 0,7 Mio. EUR.
Der um Akquisitionseffekte und Währungseinflüsse bereinigte Umsatz in Dänemark erhöhte sich in 2009 um 36%. Hierzu trug insbesondere ein Ausbau des zu den Handelsgeschäften zählenden Geschäfts mit Parallelimporten bei, das die lokale STADA-Vertriebsgesellschaft traditionell in Dänemark betreibt. Der Umsatz mit Handelsaktivitäten stieg in Dänemark um 50% auf 22,0 Mio. EUR (Vorjahr: 14,7 Mio. EUR).
Mit Generika erzielte der Konzern in Dänemark in 2009 einen Umsatz von 2,8 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anteil von 11% (Vorjahr: 17%) am lokalen Konzernumsatz. Mit einem Marktanteil in Höhe von ca. 2,3% (Vorjahr: ca. 2,3%) lag die lokale STADA-Tochtergesellschaft im dänischen Generika-Markt in 2009 auf Platz 10.1)
Der Umsatz mit Markenprodukten in Dänemark stieg – vor allem akquisitionsbedingt – um 47% auf 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,7 Mio. EUR). Damit hatten die Markenprodukte einen Anteil von 4% (Vorjahr: 4%) am lokalen Konzernumsatz.
Die operative Profitabilität im dänischen Markt lag 2009 plangemäß unterhalb des Konzerndurchschnitts, da die dortigen Aktivitäten vorwiegend Handelsgeschäfte mit üblicherweise niedrigen Margen umfassen.
Am 15.01.2010, kaufte die dänische STADA-Tochtergesellschaft ein Portfolio von mehrheitlich Markenprodukten überwiegend im Indikationsbereich Antibiotika mit acht pharmazeutischen Wirkstoffen. Verkäufer war die NordMedica A/S, Kopenhagen. Der Kaufpreis betrug 4,8 Mio. EUR. In 2009 wurde mit den Produkten unter den alten Eigentümern ein Umsatz in Höhe von ca. 2,2 Mio. EUR erzielt. Zum STADA-Konzernumsatz und -ertrag trägt das akquirierte Produktpaket seit 18.01.2010 bei.
Im 1. Halbjahr 2010 stieg der Umsatz in Dänemark – u.a. bedingt durch den Kauf eines Portfolios von mehrheitlich Markenprodukten, um 38% auf 17,2 Mio. EUR (1-6/2009: 12,5 Mio. EUR). Bereinigt durch Veränderungen im Konzern-Portfolio sowie durch Währungseffekte stieg der Umsatz um 32% im 1. Halbjahr 2010.
| 1) | STADA-Schätzung auf Basis von IMS-Health-Daten zu Herstellerabgabepreisen. |

