“Alles Gute!“ wünschen sich die Menschen einander rund um den Globus. Zugleich stellt dieser Wunsch das Leitbild für weltweit rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im STADA-Konzern dar und formuliert den Anspruch an das Unternehmen selbst. Im Fokus steht dabei die Fürsorge um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen.
Mit dem Leitbild bekennt sich STADA ausdrücklich zum umfassenden und nachhaltigen Charakter der eigenen Verantwortung als Gesundheitsunternehmen. Dabei wirkt der Vorstand kontinuierlich darauf hin, dass dieses Leitbild und die darin beschriebene hohe Verantwortung eine nachhaltige Handlungsmaxime für das Management und die Beschäftigten im Konzern darstellt.
Im Rahmen dessen soll der ökonomische Erfolg des Konzerns mit verantwortungsvollem Handeln verknüpft und insbesondere Themen wie Corporate Social Responsibility (CSR) in die Unternehmensabläufe integriert werden. Dies gilt vor allem für die Bereiche Qualität, Compliance, Personalentwicklung sowie soziale und gesellschaftliche Verantwortung.
Das vollständige Leitbild finden Sie hier.
Im STADA-Konzern haben Produktsicherheit und Produktqualität seit jeher höchste Priorität. Das betrifft neben den fertigen Produkten auch die Rohstoffe, die STADA verarbeitet, die Serviceleistungen des Konzerns sowie die Arbeitsbedingungen, unter denen diese Leistungen entstehen.
Im Rahmen von regelmäßigen und umfangreichen Audits überprüft das konzernweite Qualitätsmanagement sowohl in den eigenen Produktionsstätten als auch bei Lieferanten und Lohnherstellern die von STADA festgelegten und teilweise weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehenden Qualitätsstandards.
Dabei strebt der Konzern an, auch in Ländern außerhalb der EU die häufig über die lokalen Anforderungen reichenden EU-Qualitätsstandards für Arzneimittel sicherzustellen. Somit sind die nicht in der EU ansässigen Produktionsstätten des STADA-Konzerns in Banja Luka, im Großraum Ho-Chi-Minh-Stadt, in Nizhny Novgorod, in Obninsk, in Sabac und in Vrsac zumindest teilweise auf die Produktion von einzelnen Produkten für EU-Länder ausgelegt und dafür von den zuständigen EU-Aufsichtsbehörden nach Auditierung vor Ort freigegeben.
Neben den gesetzlichen Bestimmungen verfügt STADA auch über internationale Zertifizierungen gemäß externen Qualitätsmanagementsystemen. So richtet sich der Konzern an zahlreichen Produktionsstandorten nicht nur nach den Good-Manufacturing-Pratice-Standards (GMP-Standards), sondern auch nach den einschlägigen ISO-Normen und hält dabei an mehreren Standorten verschiedene ISO-Zertifikate wie bspw. ISO-9001:2008, ISO-14001:2004 und ISO-13485:2007.
Unverändert ist es das ausdrückliche Ziel von STADA, alle Geschäftsprozesse und Konzernaktivitäten ausschließlich im Rahmen der jeweils gültigen Gesetze abzuwickeln. Hierzu bestehen unternehmensinterne Verhaltensregeln, die alle Beschäftigten verpflichten, nach den rechtlichen Vorschriften sowie ethischen Grundsätzen und Werten zu handeln. Der Chief Compliance Officer der STADA Arzneimittel AG berichtet direkt an den Vorstand, koordiniert das STADA-Compliance-Programm und nimmt Beschwerden und Hinweise – auch anonym – entgegen. Dabei wird er von regionalen Compliance Officers unterstützt. Das bestehende Compliance-Management-System von STADA wird regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.
Darüber hinaus stellt sich STADA – sofern sinnvoll und unter Kostenaspekten vertretbar – auch dem Exzellenzanspruch („Best Practice“) und prüft bzw. optimiert darauf ausgerichtet kontinuierlich Geschäftsprozesse. Unter der Bezeichnung „Entwicklung der Konzernorganisation“ verfügt STADA dazu über eine eigene Stabsstelle.
Personalarbeit wird im STADA-Konzern als ein wesentlicher Einflussfaktor auf den Unternehmenserfolg verstanden. Dabei stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von STADA im Mittelpunkt aller Erfolgsbetrachtungen.
Angesichts dessen wird die Weiterentwicklung der Beschäftigten im Konzern durch Aus- und Weiterbildung unterstützt und gefördert. So bietet STADA auf pharmazeutischer Ebene und in den Bereichen Verwaltung und Lagerlogistik verschiedene Ausbildungsberufe an. Daneben können junge Menschen in Form von Praktika erste Einblicke in die Abläufe eines pharmazeutischen Industrieunternehmens erhalten. Fortbildungen für Führungskräfte, Fremdsprachenförderung sowie fachspezifische Workshops und Seminare unterstützen die STADA-Arbeitnehmerinnen und -Arbeitnehmer und sorgen für einen aktuellen Wissensstand auf den jeweiligen Fachgebieten.
Um der sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden und diese in den Unternehmens-grundsätzen zu verankern, erfüllt STADA auch freiwillige Verpflichtungen.
Ein Beispiel hierfür ist der Verhaltenskodex, der hohe ethische Standards beinhaltet und sowohl ein respektvolles, faires und loyales Verhalten fordert als auch Offenheit und Toleranz für unabdingbar hält.
In zahlreichen Ländern unterstützt STADA – in der Regel über die jeweiligen nationalen Tochtergesellschaften – ausgewählte soziale und kulturelle Projekte, die teilweise auch Sponsoring-Charakter haben.
Zwei Projekte im Heimatmarkt Deutschland, die unverändert beispielhaft für die soziale und kulturelle Verantwortung von STADA stehen, sind das Hauptsponsoring des gemeinnützigen Vereins dolphin aid e.V. und die Stiftungsprofessur „Gesundheitsökonomie“ der Hochschule Fresenius.
Als Gesundheitskonzern hat STADA zudem einen starken Bezug zur Förderung sportlicher Aktivitäten. Dabei erstreckt sich das Engagement einzelner nationaler STADA-Gesellschaften auf Aktivitäten im Breiten-, Behinderten- und Profi-Sport.
Bereits die strategische Positionierung von STADA kann als ausgeprägt nachhaltig angesehen werden, da Generika, die das mit Abstand größere der beiden Kernsegmente im Konzern definieren, wesentlich zu einer effizienten Gesundheitsversorgung und damit zu einer nachhaltig besseren Ressourcennutzung in einem für die Bevölkerung vitalen Lebensbereich beitragen.
Generell bekennt sich STADA zum Schutz von Mensch und Umwelt und arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung von Verfahren und Prozessen, um so Umweltbelastungen und Risiken für die Gesundheit zu minimieren. Jeder Beschäftigte im STADA-Konzern ist dazu angehalten, Sorge für einen schonenden und nachhaltigen Umgang mit diesen Ressourcen zu tragen, und verpflichtet, die maßgeblichen Gesetze zum Schutz von Mensch und Umwelt einzuhalten.
Operativ wird im Konzern der Verantwortung für Nachhaltigkeit, insbesondere in Bezug auf Umweltbelange, denen sich STADA bewusst verpflichtet sieht, über den gesetzlichen Rahmen hinausgehend projektbezogen Rechnung getragen.
So hat STADA im Geschäftsjahr in Deutschland eine so genannte neue „Car Policy“ für einen umweltschonenden Fuhrpark aufgesetzt. Damit rekrutieren sich die Firmenwagen in der Regel aus verbrauchs- und emissionsoptimierten Diesel-Modellen mit neuester am Markt befindlicher Technik. Neben dem positiven Effekt sinkender Treibstoffkosten kommt STADA als Unternehmen der Gesundheitsbranche somit auch der Umweltfreundlichkeit beim Fuhrparkmanagement nach.
Unter Beachtung von Umweltaspekten wurde im Geschäftsjahr 2010 auch das neue Labor- und Bürogebäude am Standort Bad Vilbel in Betrieb genommen. Bei diesem Projekt drückt sich die Verantwortung für Nachhaltigkeit und ökologische Belange u.a. durch folgende konkrete Maßnahmen aus:
Auch in Zukunft wird das Thema Verantwortung und Nachhaltigkeit im STADA-Konzern einen großen Stellenwert haben, um den Anforderungen an ein sozial und gesellschaftlich verantwortliches sowie umweltfreundliches Verhalten gerecht zu werden.
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