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Konzern-Profil
STADA-Mitarbeiter - Träger des Unternehmenserfolgs
Basis der operativen Aufstellung des STADA-Konzerns ist im Wesentlichen die Steuerung eines umfangreichen Netzwerks in- und externer Ressourcen. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Vertrieb und Marketing, Produktentwicklung sowie Beschaffung und Produktion. Angesichts dessen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von STADA mit ihrer großen Erfahrung, ihrer umfassenden Kompetenz und ihrer hohen Leistungsbereitschaft die eigentlichen Träger des langjährigen Unternehmenserfolgs. Vor diesem Hintergrund zielt das Personalmanagement von STADA darauf ab, die Beschäftigten umfassend zu fördern, an den Konzern zu binden und die erforderlichen personellen Veränderungen vorzunehmen.
Im Bereich Personalmanagement setzt STADA bewusst auf eine dezentrale Organisation, mit der der Konzern auf die differenzierten Bedürfnisse der Beschäftigten an den verschiedenen Standorten gezielter eingehen kann. Dies gilt vor allem für die internationalen STADA-Tochtergesellschaften, die unter Maßgabe der Unternehmensleitlinien in vielen Bereichen der Personalpolitik wie Personalauswahl, Qualifizierung und Vergütungspolitik weitgehend unabhängig sind. Unverändert sind dabei die strategischen und operativen Konzernvorgaben, insbesondere die Compliance-Richtlinien, zu beachten.
Detaillierte Informationen zu der Personalpolitik für die in Bad Vilbel ansässigen Konzerngesellschaften werden jedes Jahr im STADA-Personal- und -Sozialbericht publiziert.
Im Geschäftsjahr 2010 lag die Zahl der im STADA-Konzern durchschnittlich tätigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit 8.080 (Vorjahr: 8.064) ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Bei einer stichtagsbezogenen Betrachtung nahm die Zahl der Beschäftigten per 31.12.2010 leicht auf insgesamt 8.024 (31.12.2009: 7.981) zu.
In den ersten 9 Monaten 2011 waren durchschnittlich 7.826 Mitarbeiter im
Konzern tätig
(1-9/2010: 8.083 Mitarbeiter).

Das Projekt „STADA – build the future“ sieht u.a. einen Rückgang der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Unternehmensbereichen und -regionen vor. Unter Einbezug von Ausgliederungen und Verkäufen sind von diesen Personalmaßnahmen ca. 800 Vollzeitstellen und damit ca. 10% des zu Beginn des Geschäftsjahres 2010 bestehenden konzernweiten Personalstands – schwerpunktmäßig außerhalb von Deutschland – betroffen. Die Verringerung der Beschäftigtenzahl wird sich sukzessive im laufenden Geschäftsjahr 2011 bemerkbar machen. So führte bspw. die im 3. Quartal 2010 eingeleitete Restrukturierung des Vertriebs der Markenprodukte in Italien zu einem entsprechenden Abbau des Außendienstes per 31.12.2010, der sich auf den Personalstand damit jedoch erst zum 01.01.2011 ausgewirkt hat.
Im 1. Quartal 2011 leitete der Konzern im Bereich Produktentwicklung und Qualitätsmanagement eine Funktionszusammenfassung aller deutschen Aktivitäten am Standort Bad Vilbel ein, die mittlerweile abgeschlossen ist. Im Rahmen dessen konnte STADA mit dem Betriebsrat für 15 Beschäftigte am Standort Laichingen einen Interessenausgleich und einen Sozialplan aushandeln. Die damit verbundenen Aufwendungen wurden als einmaliger Sondereffekt ausgewiesen.
Im 2. Quartal 2011 führte STADA eine Restrukturierung des Vertriebsmodells im russischen Markt fort, in dessen Verlauf bedingt durch eine stärkere Konzentration der dortigen Vertriebsaktivitäten der lokale Personalstand reduziert wurde.
Zudem war im Rahmen von „STADA – build the future“ unverändert der serbische STADA-Teilkonzern ein Schwerpunkt für ertragsverbessernde Maßnahmen im 2. Quartal 2011, die in den nächsten Jahren auch eine weitere Optimierung des dortigen Personalstands beinhalten.
Bei der Betrachtung der regionalen Verteilung gab es im Geschäftsjahr 2010 im Durchschnitt 1.192 Beschäftigte in Deutschland (Vorjahr: 1.128). Dabei waren am Stammsitz in Bad Vilbel 2010 durchschnittlich 929 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 910) unter Vertrag. Bei den im Ausland tätigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern lag die Zahl im selben Zeitraum im Durchschnitt bei 6.888 (Vorjahr: 6.936). Bei diesem Rückgang machte sich im Wesentlichen der in 2010 erfolgte Transfer der niederländischen Verpackungseinheit in Etten-Leur bemerkbar.
Bezogen auf die durchschnittliche Gesamtzahl der Beschäftigten im Konzern für die einzelnen Funktionsbereiche ergaben sich dabei per 31.12.2010 folgende prozentuale Verteilungen:

Der Personalaufwand betrug in 2010 auf 268,6 Mio. EUR (Vorjahr: 247,2 Mio. EUR) zu. Die Personalaufwandsquote betrug im Geschäftsjahr 16,5% (Vorjahr: 15,8%). Dabei sind im Personalaufwand Abfindungen für die von den Personaleinsparungen betroffenen Beschäftigten enthalten.
Da der Konzern die unter Maßgabe des Effizienzsteigerungsprogramms eingeleiteten Personalmaßnahmen im laufenden Geschäftsjahr 2011 fortführen wird, zielt STADA in den folgenden Jahren auf eine Verringerung der Personalaufwandsquote (ohne Einbeziehung von Abfindungen) ab.
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