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Thema des Monats

Erkältungskrankheiten - Gut gewappnet gegen Wind und Kälte

Einleitung

Familie läuft im Wald und wirft Blätter in die Luft Die Nase läuft, es kratzt im Hals und die Augen tränen – typische Anzeichen, dass eine Erkältung wieder einmal im Anzug ist. Gerade jetzt, in der nasskalten Jahreszeit, sind wir besonders anfällig für diese Erkrankungen. Erkältungskrankheiten sind die häufigsten Infektionen des Menschen überhaupt. Pro Jahr können Erwachsene bis zu fünfmal, Kleinkinder bis zu achtmal, an einer Erkältung bzw. dem sogenannten grippalem Infekt erkranken.

Die Erkältungskrankheit bezeichnet eine überwiegend durch Viren ausgelöste, akute Infektion der Schleimhaut der oberen Luftwege (Nase, Nasennebenhöhlen und Rachen). Dieser Teil der Atemwege ist ein sehr komplexes und offenes System, in dem sich Erreger rasch ausbreiten können.

Typische Beschwerden einer Erkältung sind Schnupfen, Husten, Hals- und Kopfschmerzen. Gelegentlich kommen Müdigkeit, erhöhte Temperatur sowie Gliederschmerzen hinzu.

Erkältungen sind keine schweren Krankheiten, können aber das Befinden und die Leistungsfähigkeit der Betroffenen gelegentlich auch in hohem Maße beeinträchtigen. Mit Ruhe, Schonung und adäquater Behandlung ist man nach etwa einer Woche meist wieder beschwerdefrei. Unterschätzen sollte man diese komplexen Erkrankungen jedoch nicht. Zum Einen kann sich die Virusinfektion von der Nase nach und nach auf weitere Abschnitte der Atemwege ausbreiten, z. B. Rachen oder Bronchien. Zum Anderen kommt es bei der durch Viren stark geschwächten Schleimhaut häufig zu einer zusätzlichen Infektion mit Bakterien, z. B. einer eitrigen Angina. Es ist daher äußerst wichtig, eine Erkältung immer rasch und vollständig auszukurieren und nicht unnötig zu verschleppen.

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