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Thema des Monats*

Besonnen im Umgang mit der Sonne

Einleitung

Frau am Strand mit Koffer Die Sonne fasziniert. Ihr Licht ist wichtig für den menschlichen Organismus und das gesamte Leben auf der Erde. Die Mehrheit der Menschen verbinden mit einem Sonnenaufenthalt ein gesteigertes Wohlbefinden, entspannende und lebensaktivierende Wirkung. In Sprichwörtern und Weisheiten taucht sie fast immer in einem positiven Zusammenhang auf. Gutgelaunte Menschen haben ein „sonniges Gemüt“ oder sind gar ein „Sonnenschein“. Auch die Qualität eines Urlaubs wird häufig daran fest gemacht, wie oft die Sonne geschienen hat.

Per se ist die Sonne für nahezu alle Lebewesen unverzichtbar. Bestimmte Stoffwechselprozesse werden angeregt, die Vitamin D-Synthese gefördert, Fließeigenschaften des Blutes verbessert sowie der Hormonhaushalt  und das Immunsystem durch die Sonne gesteuert. Oft wirkt sich ein Sonnenaufenthalt auch positiv auf verschiedene Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis oder Akne aus. Und nicht zuletzt wirken leicht gebräunte Menschen gesund und attraktiv.

Das veränderte Freizeitverhalten wie intensive Sommerurlaube, Reisen in südliche Länder, Sonnen-Fernreisen im Winter, der Wintersport in den Bergen und auch die verstärkte Nutzung von Solarien sind die Hauptgründe für den Anstieg der Schäden durch die Sonne in den letzten Jahrzehnten. Wohl dem Großteil der Deutschen ist inzwischen der Zusammenhang zwischen Sonnenbrand und Hautkrebs bekannt. Doch das positive Gefühl von Sonne auf der Haut lässt so manchen guten Vorsatz vergessen. Viele Menschen verhalten sich immer noch zu leichtfertig im Umgang mit der Sonne.

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