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Thema des Monats*

Das Schultergelenk

Das Gelenk will belastet werden

Schultergelenk rot markiert Die Schulter ist ein besonderes Gelenk, sie ermöglicht ein erstaunliches Bewegungsausmaß – mehr als jedes andere große Gelenk. Nach oben und unten, nach vorne und hinten lässt sich der Arm bewegen. Doch die enorme Bewegungsfreiheit hat auch ihre Kehrseite. Das Gelenk wird nur durch Muskulatur und Sehnen stabilisiert. Straffe Bänder oder eine große, knöcherne Gelenkpfanne fehlen. Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, muss die Rotatorenmanschette – so nennen Ärzte das Bündel von Schultermuskeln und deren Sehnen – absolut intakt sein.

Das bedeutet: Die Muskeln brauchen einen gewissen Grad von Belastung. Doch eben daran hapert es oft. Im beruflichen Alltag vieler Menschen wird die Schulter kaum oder gar nicht beansprucht. Zudem ist gerade bei Büroarbeit die umgebende Muskulatur verspannt und erfüllt damit häufig nicht die stabilisierende Funktion für die Schulter.

Wenn dann auch in der Freizeit eine dosierte Anstrengung durch Sport ausbleibt, rebelliert das Gelenk oft schon nach einer einzigen ungewöhnlichen Belastung: Nach dem Streichen der Wohnzimmerdecke beispielsweise kann die Schulter schmerzen.

Der Grund dafür findet sich oberhalb des Gelenks, im Schulterdach. Dieser Überbau besteht aus einem knöchernen Fortsatz des Schulterblatts, dem Akromion, sowie straffen Bändern, die eine Verbindung zum Schlüsselbein herstellen. Wird der Arm über den Kopf gehoben, verkleinert sich der Raum zwischen Oberarmkopf und Schulterdach. Die Sehnenplatte der Rotatorenmanschette und der Schleimbeutel, die sich dort befinden, werden zusammen-gedrückt. Geschieht dies häufiger, kann sich das Gewebe entzünden, anschwellen und schmerzen.

Dieser Zustand wird als Impingement-Syndrom, als Einklemmung, bezeichnet. Bei einmaligen oder gelegentlichen Beschwerden nach größeren Belastungen reicht es oft aus, die Schulter zu schonen, mit Kompressen (z. B. Mobilat® Kältepack) zu kühlen und mit einer entzündungshemmenden Salbe (z. B. Mobilat® Intens Muskel- und Gelenksalbe) einzureiben. Nach einigen Tagen sind die Schmerzen meist wieder verschwunden. Halten die Beschwerden an, ist eine Abklärung durch den Arzt sinnvoll.

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Quelle: Apotheken Umschau, bearbeitet von STADA.

 

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