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Zink ist für die meisten Lebewesen ein essentielles, d. h. lebenswichtiges Spurenelement. Beim Menschen erfüllt es zahlreiche Funktionen im gesamten Stoffwechsel und bei der hormonellen Steuerung. Auch die ständig notwendige Zellvermehrung und -entwicklung bis auf die Ebene der Erbsubstanz würde ohne Zink zum Erliegen kommen. Unter anderem resultiert daraus direkt auch die Abhängigkeit unseres Immunsystems von Zink: Ohne genügend Zink im Körper kann die Abwehr nicht funktionieren. Zink ist in unserer Nahrung zwar vorhanden, wird aber häufig durch den Einfluss bestimmter Nahrungsmittelbestandteile nicht immer ausreichend aufgenommen. Die Folge bei uns kann ein ständiger latenter Zinkmangel sein – und zwar das ganze Jahr über.
Für die Aufnahme von Zink aus unserem Dünndarm in den Körper ist ein Eiweißbaustein erforderlich, die Aminosäure Histidin. Selbst dann, wenn es bereits aufgenommen ist und in die verschiedenen Organe verteilt wurde, spielt die Verbindung Zink-Histidin eine wesentliche Rolle. Deshalb ist beispielsweise in Curazink® das Spurenelement Zink schon fest an Histidin gebunden, was eine sinnvolle Ergänzungstherapie erst ermöglicht.
Wenn schon unter „normalen“ Lebensbedingungen die Gefahr eines Zinkmangels droht, dann ist diese in Zeiten erhöhten Bedarfs natürlich noch größer. Infektionskrankheiten sind eine solche Zeit, weshalb unser Immunsystem gerade dann auf ausreichend Zink im Körper angewiesen ist. Der Mensch ist auf eine kontinuierliche Zufuhr an Zink angewiesen, da er keinen relevanten Speicher für Zink besitzt, der bei einem bestehenden Mangel mobilisiert werden kann.
Zink ist das zweithäufigste Spurenelement in unserem Körper. Es ist in all unseren Organen und Zellen enthalten
und daher lebensnotwendig. Zink befindet sich hauptsächlich in Knochen, Haaren, Zähnen, Fortpflanzungsorganen,
Muskulatur, Haut, Leber und in der Netzhaut der Augen. Zink ist an vielen wichtigen Prozessen wie Wundheilung,
Wachstum und Entwicklung beteiligt. Je nach Aktivität und Verfassung benötigt der Körper mehr oder weniger Zink.
Empfohlen wird eine Zufuhr von 7-10 mg pro Tag. Erhöhter Bedarf bei Schwangeren mit 10 mg und Stillenden mit 11 mg.
Diese Menge gleicht die täglichen Verluste über den Schweiß oder Urin wieder aus.
Ca. 50% der Weltbevölkerung leidet an Zinkmangel. Die Gefahr einer Unterversorgung besteht besonders bei sehr geringem Konsum von zinkreichen Lebensmitteln tierischer Herkunft, z.B.
Zink aus tierischen Nahrungsmitteln kann nur zu einem Drittel vom Körper aufgenommen werden. Daher ist es ratsam, nahrungsergänzende Zinkpräparate zur Behebung eines Zinkmangels einzunehmen. Diese Zinkpräparate gibt es z.B. als Dragees, Filmtabletten, Kapseln (z. B. Curazink® Kapseln) oder Brausetabletten.
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