STADApedia
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Zahnfleischbluten wird oftmals beim Zähneputzen bemerkt, wenn sich der
Schaum der Zahnpasta rötlich färbt oder bei einem Biss in einen harten
Apfel. Das Zahnfleisch ist ein Teil unseres Zahnhalteapparates. Der zweite
Teil ist die Zahnwurzel bzw. der Kieferknochen. Mit Hilfe des
Zahnhalteapparates können wir unsere Nahrung durch den Kauvorgang
zerkleinern. Entzündet sich das Zahnfleisch (Gingivitis) kann es zu
Zahnfleischbluten kommen. Auch eine
Entzündung des Zahnhalteapparates,
die sog.
Parodontose kann Zahnfleischbluten auslösen.
Die Mundhygiene kann ebenso wie hormonelle Veränderungen oder als Symptom einer anderen Krankheit Auslöser für Zahnfleischbluten sein. Daher ist es wichtig, dass man regelmäßig seine Zähne putzt und darauf achtet, dass die Zahnbürste abgerundete Borsten hat und nicht zu viel Druck auf Zähne und Zahnfleisch ausgeübt wird. Die richtige Putztechnik kann Ihnen Ihr Zahnarzt zeigen.
Bei einer mangelnden Mundhygiene können sich Bakterien im Mund vermehren, die Säuren und Giftstoffe ausscheiden. Diese greifen das Zahnfleisch an und rufen eine akute Entzündung hervor. Das Zahnfleisch färbt sich rot, schwillt an und ist druckempfindlich. Hat man diese Beschwerden ist man dazu geneigt, die Mundhygiene zu vernachlässigen, was jedoch in einen Teufelskreis führt. Die Bakterien können sich weiter vermehren und es kann sich eine Parodontose entwickeln, die bis zum Verlust der Zähne führen kann.