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In unserem medizinischen Lexikon STADApedia möchten wir Ihnen helfen, schnelle und zuverlässige Antworten auf Ihre gesundheitlichen Fragen zu finden. Mehr als 300 medizinische Fachbegriffe und Themen werden erläutert. Hier finden Sie viele wertvolle Informationen und nützliche Tipps zu Themen rund um Ihre Gesundheit.*

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Ratgeber Gesundheit

Windeldermatitis

Windeldermatitis Die Haut im Windelbereich kann durch Urin oder Stuhlgang geschädigt werden. Wärmestau durch Plastikhöschen oder Gummiunterlagen verstärken die Hautschädigung. Die geschädigte Haut ist idealer Nährboden für Bakterien und Pilze. Bei der Windeldermatitis ist meistens der Soorpilz (auch Candidapilz), für die Symptome verantwortlich. Es kommt zu einem Ausschlag, der sich vom Gesäß in Richtung Genitalien/Unterbauch und Oberschenkelinnenseite ausbreitet und in dem feuchtwarmen Windelklima schlecht abheilt. Der befallene Bereich ist hochrot und die oberflächliche Hautschicht löst sich ab. Fast jedes Baby bekommt einmal oder auch häufiger eine Windeldermatitis.

Häufigste Ursachen

  • Zu langes Liegen in nasser Windel
  • Ungünstige Ernährung des Säuglings oder der stillenden Mutter 
    (z.B. Zitrusfrüchte oder Fruchtsäfte)
  • Hautreizung durch Allergie, z.B. gegen das Windelmaterial
  • Hautreizung durch Bakterien, z.B. aus dem Stuhlgang
  • Einnahme von Antibiotika

Was Sie tun können

  • Haut möglichst trocken halten
  • Entzündungshemmende Badezusätze (z.B. aus Eichenrinde) verwenden
  • Verwendung von allergiegetesteten Produkten
  • Eventuell Ernährung des Babys oder der stillenden Mutter umstellen
  • Auftragen einer speziellen Wundschutzpaste (z.B. mit Lebertran/Zink oder mit Dexpanthenol gegen die Hautreizung. Bei Verdacht auf Pilzbefall mit nystatin- und zinkhaltigen Pasten behandeln (Nystatin ist ein Antipilzwirkstoff und z. B. in der Multilind® Heilsalbe mit Nystatin enthalten).

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Wenn sich der Zustand der Haut nicht bessert
  • Wenn die Haut blutet
  • Das Kind starke Beschwerden hat oder Allgemeinsymptome hinzukommen

Was Ihr Arzt tun kann

  • Feststellen der genauen Ursache für die Windeldermatitis z.B. Pilzinfektion
  • Gezielte Verordnung von Medikamenten

Vorbeugung

  • Sooft wie möglich Luft an den Babypo lassen (nackt strampeln lassen)
  • Möglichst häufig frisch wickeln
  • Immer eine schützende Babycreme oder -paste auftragen (Babyhaut)
  • Eventuell Stoffwindeln verwenden
  • Vermeidung von Plastik- und Gummihöschen
* Wichtiger Hinweis:
STADApedia ist sorgfältig und gewissenhaft erarbeitet worden. Dennoch: STADA kann für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung übernehmen. Bitte fragen Sie bei gesundheitlichen Problemen auch immer Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dieses Lexikon keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an communications@stada.de.


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