STADApedia
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Verdauungsprobleme wie Aufstoßen,
Völlegefühl,
Übelkeit,
Magenschmerzen und
Blähungen sind Warnsignale unseres Körpers: Wir haben wieder einmal zu
üppig, zu fettreich, zu hastig gegessen. Dazu vielleicht noch das eine
oder andere Gläschen Wein und Schnaps zu viel genossen. Jetzt sind Leber,
Galle, Bauchspeicheldrüse und Darm gefordert, um mit dem Überangebot fertig zu werden.
Im Magen-Darm-Trakt werden die Nahrungsmittel zerkleinert und in ihre Bausteine gespalten. Die Nahrungsbausteine gelangen über den Darm in den Blutkreislauf und mit dem Blut dann dorthin, wo sie gebraucht werden. Unverdauliche Nahrungsbestandteile und Abbauprodukte des Körpers werden über den Darm ausgeschieden.
Die Fettverdauung beginnt bereits im Magen. Im Dünndarm werden die
Fettpartikel zunächst u.a. mit Hilfe der Gallensäuren löslich gemacht
(emulgiert). Gallensaft wird von der Leber produziert, in der Gallenblase
gespeichert und bei Bedarf über die Gallenwege in den Zwölffingerdarm
ausgeschüttet. Die emulgierten Fettpartikel können dann mit Hilfe der
Enzyme der Bauchspeicheldrüse in freie Fettsäuren und Glyzerin gespalten
werden. Erst in dieser Form können die Darmwände Fette aufnehmen und über
den Blutkreislauf verteilen.
Produziert die Leber nicht genügend Gallensaft, ist der Abfluss der Galle
gestört oder funktioniert die Bauchspeicheldrüse nicht richtig, können die
Nahrungsfette nur unvollständig abgebaut werden. Unausgewogene, üppige
Ernährung, zu viel Alkohol und andere Genussmittel überfordern das
Verdauungssystem. Die Folge sind Verdauungsbeschwerden wie Blähungen,
Völlegefühl, Übelkeit und Magenschmerzen.
Den Beschwerden kann eine behandlungsbedürftige Erkrankung wie z.B. ein Gallensteinleiden zugrunde liegen. Falls die Beschwerden regelmäßig oder stark auftreten, sich nicht bessern oder weitere Beschwerden hinzukommen, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen.