STADApedia
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Bei Verbrennungen oder Verbrühungen kommt es durch die Hitze zur Zerstörung von Körperzellen.
Die dabei freiwerdenden Stoffe bewirken, dass umliegende Gefäße durchlässig werden
und Blutplasma ins Gewebe austritt. Es bilden sich mit klarer Flüssigkeit gefüllte Blasen.
Bei noch stärkerer Verbrennung stirbt das Gewebe ab. Bei ausgedehnten Verbrennungen verliert der Körper
große Mengen Gewebsflüssigkeit und dadurch wichtige Eiweiße und Salze.
Dieser Flüssigkeitsverlust kann zum Schock führen. Zudem besteht bei offenen Wunden
Infektionsgefahr.
Bei leichten Verbrennungen sind Rötung, Schmerzen und leichte Blasenbildung charakteristisch. Bei schweren Verbrennungen kommt es zu starken Blasenbildungen und im Extremfall zu Verkohlungen des Gewebes. Oberflächliche Verbrennungen heilen relativ schnell ab und führen meist zu keinen bleibenden Narben. Um hässliche Narbenbildung bei tiefergehenden Verbrennungen zu vermeiden, ist manchmal eine Hauttransplantation nötig.
Man teilt Verbrennungen danach ein, wie tief und stark die Verbrennung ist (Verbrennungen I. bis III. Grades). Für die Einschätzung ist es wichtig zu wissen, wie viel Hautoberfläche von der Verbrennung betroffen ist (Angabe in %). Gefährlich sind Verbrennungen, die bei Erwachsenen über 20 % und bei Kindern über 5% der Hautoberfläche umfassen.