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Die Körpertemperatur eines gesunden Menschen liegt bei ca. 37 Grad.
Egal, ob es im Sommer 35 Grad hat oder im Winter Minus 5 Grad – diese
Temperatur kann bei einem gesunden Menschen durch Stoffwechselvorgänge
der Leber konstant gehalten werden. Doch nicht nur diese
Stoffwechselvorgänge beeinflussen die Wärme im Körper, auch die Muskeln
sind ein wichtiger Wärmefaktor.
Bei sehr geringer Außentemperatur oder bei einem empfundenen Kältegefühl sendet das Nervensystem Signale an die Muskeln sich zu bewegen. Durch wiederholte, kurze Kontraktion der Muskeln wird Wärme erzeugt. Dieses Zusammenziehen wird rein Äußerlich als Zittern wahrgenommen (= Schüttelfrost) und kann nicht beeinflusst werden. Die Oberschenkel- und Rückenmuskulatur sind am häufigsten von diesem Zittern betroffen, doch auch die Kaumuskulatur kann betroffen sein.
Schüttelfrost ist somit nichts anderes als eine Reaktion des Körpers, um Wärme zu erzeugen.
Dringen Krankheitserreger in den Körper ein oder sinkt die Körpertemperatur auf Grund äußerer Faktoren, so reagiert der Körper mit vermehrter Wärmebildung. Sind Krankheitserreger in den Körper eingedrungen, wird das Immunsystem aktiviert um zu verhindern, dass sich diese vermehren. Das ist eine natürliche Reaktion des Körpers und kann nicht beeinflusst werden. Da Schüttelfrost also immer mit einer Krankheit bzw. einem Abfallen der Körpertemperatur einher geht ist dies zwar für den Betroffenen unangenehm, für den Körper jedoch wichtig. Eine Vorbeugung gibt es nicht.