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Ratgeber Gesundheit

Pilzinfektionen

Pilzinfektionen

Grundsätzlich unterscheidet man bei den Pilzerkrankungen (Mykosen) drei Erregergruppen:

  1. Fadenpilze: (Dermatophyten) führen zu einer oberflächlichen Infektion auf 
    "totem" Gewebe wie Hornschicht, Nägel oder Haare.
  2. Hefepilze: (Candida) führen zu tieferen und systemischen (den ganzen Körper betreffenden) Infektionen. Diese Pilze kommen auch im gesunden Körper (z.B. im Verdauungstrakt) vor. Durch eine verminderte Abwehrlage oder einen schlechten Allgemeinzustand kann sich dieser Pilz ausbreiten und Krankheitssymptome hervorrufen. Es kann zu einer Infektion der Haut, Schleimhaut oder bestimmter Organe kommen. Beispiele sind Windeldermatitis, Scheidenpilz oder Mundsoor.
  3. Schimmelpilze: Auch hier kann es bei geschwächtem Allgemeinzustand zur Infektion von Haut, Haaren, Nägeln oder inneren Organen kommen.

Pilze können vom Mund aus durch den Magen-Darm-Trakt wandern und über den Analbereich auch die Genitalien befallen.

Fußpilz oder Nagelpilz können durch alle oben genannten Erreger hervorgerufen werden.

Die Beschwerden, die eine Pilzinfektion hervorrufen, können sein: Rötung, Entzündung, Juckreiz, Schuppung, Nässen und weiße Beläge. Meist siedeln sich Pilze in feuchtwarmen Regionen, z.B. zwischen den Zehen, im Windelbereich oder im Scheidenbereich an.

Pilzinfektionen werden mit Antimykotika (Antipilzmitteln) behandelt. Wichtig dabei ist nicht nur die Wahl des richtigen Wirkstoffes, sondern auch der richtigen Arzneiform. Für die unterschiedlichen Pilzerkrankungen gibt es z.B. Lösungen, Cremes, Puder, Nagellack, Spray, Mundgel und zum Einnehmen Tabletten oder Saft. Wichtige Wirkstoffe der Pilzbehandlung sind z.B. Nystatin (wirksam gegen Hefepilze, z.B. Nystatin STADA® Dragees oder Multilind® Heilsalbe mit Nystatin) oder Clotrimazol (wirksam gegen alle drei Pilzarten).

Sehr wichtig bei allen äußerlichen Pilzinfektionen ist, dass man ausreichend lange behandelt, damit es nicht zu einem Rückfall kommt. Auch wenn die Beschwerden schon vorüber sind, sollte noch etwas länger behandelt werden, um sicher zu gehen, dass kein aktives Pilzgeflecht mehr vorhanden ist.

* Wichtiger Hinweis:
STADApedia ist sorgfältig und gewissenhaft erarbeitet worden. Dennoch: STADA kann für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung übernehmen. Bitte fragen Sie bei gesundheitlichen Problemen auch immer Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dieses Lexikon keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an communications@stada.de.


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