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Die Nebenhöhlen sind Hohlräume im Schädelknochen des Gesichts. Sie sind wie
die Nase mit Schleimhaut ausgekleidet und mit dem Nasen-Rachen-Raum
verbunden. Die Nasennebenhöhlen befinden sich neben, über und hinter der
Nase; dazu zählen auch die Stirnhöhlen. Entzündungen der
Nasennebenhöhlen werden in der Medizin als Sinusitis bezeichnet. Im
akuten Krankheitsfall sind meist die Kieferhöhlen betroffen.
Anzeichen einer Sinusitis sind Gesichts- und Kopfschmerzen, Druckgefühl in Stirn- und Wangenknochen, mäßiges bis starkes Fieber, Behinderung der Nasenatmung und Abgeschlagenheit. Bei unklaren Beschwerden kann ein Röntgenbild eine Sinusitis nachweisen. Die Erkrankung wird durch Viren oder Bakterien ausgelöst. Diese können bei einem Schnupfen in die Nebenhöhlen gelangen und sich dort vermehren. Die Schleimhaut der Verbindungsgänge schwillt an und behindert den Sekretabfluss.
Hinweise für eine bakterielle Infektion sind oft einseitige Gesichtsschmerzen und einseitiges, eitriges Nasensekret. Bei einer Infektion durch Viren ist das Sekret meist klar, zunächst dünn und später zähflüssig. Die Nebenhöhlenentzündung ist eine häufige Erkrankung; mindestens jeder zehnte ist einmal im Jahr, vor allem in der kalten Jahreszeit, betroffen. Unterschieden werden akute und chronische Sinusitis.
Weitere Ursachen: