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Eine Entzündung der Tonsillen (Tonsillitis) wird im Volksmund als Mandelentzündung bezeichnet.
Häufig betroffen sind Kinder und junge Erwachsene – generell kann man in jedem Lebensalter
an einer Mandelentzündung erkranken. Hierbei lassen sich 2 Formen unterscheiden.
Man spricht zum einen von einer akuten und zum anderen von einer chronischen Tonsillitis.
Auslöser beider Formen ist meist eine bakterielle
Entzündung durch Beta-hämolysierende Streptokokken. Ursachen können jedoch auch andere
Bakterien, ein geschwächtes
Immunsystem etc. sein.
Bei einer chronischen Tonsillitis erkranken die Patienten meist an einer
sog. Mischinfektion. Einer Infektion aus anaeroben (benötigen keinen
Sauerstoff) und aeroben (benötigen Sauerstoff) Erregern. Die chronische
Tonsillitis ist als eine Art Dauerentzündung zu bezeichnen, da sich
Bakterien u.Ä. im Mandelgewebe ablagern und für eine ständige Entzündung
sorgen. Durch eine damit einhergehende zunehmende Vernarbung des Gewebes
wird eine optimale Voraussetzung für eine Mandelentzündung geschaffen.
Treten akute Mandelentzündungen oft (mehr als 3-5 Mal jährlich auf) kann
sich daraus eine chronische Mandelentzündung bilden. Ein solcher
anhaltender Entzündungsherd kann erhebliche Folgeerkrankungen für den
Betroffenen bedeuten. Vor allem das
Herz, die
Nieren und die Haut sind davon betroffen.
Eine sichere Vorbeugung gibt es nicht.
Generell gilt: