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Ratgeber Gesundheit
Magnesiummangel
Magnesium ist an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt.
Der tägliche Bedarf an Magnesium liegt bei etwa 300-400 mg (bei Schwangeren und Stillenden
beträgt der Bedarf ca. 400 mg). Da der Körper nicht in der Lage ist,
Magnesium selbst zu produzieren, muss dieser wichtige Mineralstoff dem Körper
durch die Nahrung zugeführt werden. Bei körperlichem oder geistigem
Stress,
in der Schwangerschaft und Stillzeit, in Wachstumsphasen und bei Sportlern
sowie im Alter kann der Bedarf erhöht sein.
Magnesium ist besonders reichlich enthalten in
- Hülsenfrüchten
- Vollkornbrot
- Käse
- Schokolade
- Nüssen
- Milch
- Magnesium-Präparate (z. B. Magnetrans®)
Magnesium ist im Körper u. a. wichtig für
- den Herzmuskel
- die Skelettmuskulatur
- die Festigkeit der Knochen
- die Arbeit zahlreicher Enzyme, z.B. bei der Verbrennung der Kohlehydrate
und Fette und beim Aufbau von Eiweiß und Nukleinsäuren (Träger der Erbanlagen)
- das Nervensystem
Magnesiummangel führt zu
- Muskelkrämpfen, z.B. Wadenkrämpfen
- Magen-Darm-Beschwerden, z.B. Übelkeit
- nervösen Beschwerden, z.B. Kopfschmerz, Nervosität
- vorzeitigen Wehen in der Schwangerschaft
- brüchigen Fingernägeln, kariösen Zähnen
- Menstruationsbeschwerden
Magnesiumüberdosierung führt zu
Magnesiummangel tritt z.B. auf
- bei kohlehydratarmer Ernährung oder Diäten
- in der Wachstumsphase bei Jugendlichen
- durch Stress
- bei Sportlern
- bei Abführmittelmissbrauch, Erbrechen
- bei lang anhaltenden Durchfällen
- häufig in der Schwangerschaft und Stillzeit. Das erste Anzeichen eines
Magnesiummangels in der Schwangerschaft ist das Auftreten von Wadenkrämpfen
- In der Schwangerschaft wird Magnesium bei vorzeitigen Wehen eingesetzt
Wann Sie zum Arzt müssen
- Bei unklaren bzw. immer wieder auftretenden Beschwerden
Was Ihr Arzt tun kann
- Herausfinden, ob eine Erkrankung den Mangel verursacht hat und diese ggf. behandeln