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Kurzatmigkeit (medizinisch: Dyspnoe) bezeichnet eine unangenehme mit
Atemnot einhergehende Erschwerung der Atemtätigkeit. Auslöser, subjektives
Erleben und Folgen dieser Störung sind sehr unterschiedlich. Bei stärkerer
Ausprägung können Erstickungsgefühl und -angst auftreten.
Vier Schweregrade lassen sich bei Dyspnoe unterscheiden:
Grad I: Kurzatmigkeit bei größerer körperlicher Anstrengung, z. B. eiliges Treppensteigen.
Grad II: Bei mäßiger körperlicher Anstrengung, z. B. langsam Gehen.
Grad III: Bereits bei geringer körperlicher Anstrengung, z. B. beim An- und Ausziehen.
Grad IV: Kurzatmigkeit tritt in Ruhe auf.
Bei Grad IV muss der Betroffene aufrechtsitzen und mit Hilfe der Atemhilfsmuskulatur atmen. Zur Atemhilfsmuskulatur zählen einige Muskeln der Hals- und Brustmuskulatur, sowie die Bauchmuskel. Diese können das Ein- oder Ausatmen unterstützen.
Neben der erhöhten Atemfrequenz (Anzahl der Atemzüge innerhalb einer Minute) können weitere Beschwerden wie Einziehungen des Brustkorbs und tiefere Atemzüge auftreten.
Kurzatmigkeit kann ein Symptom zahlreicher Störungen und Erkrankungen sein, z. B.:
Kurzatmigkeit sollte immer von einem Arzt untersucht und behandelt werden.