STADApedia
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Der menschliche
Organismus und seine Funktionen folgen einer
inneren Uhr. Wichtigster Zeitgeber ist der Tag-Nacht-Rhythmus, auch zirkadianer Rhythmus genannt. Den biologischen, tageszyklischen Schwankungen
unterliegen z. B. der
Blutdruck, der
Puls, der
Blutzuckerspiegel, die Körpertemperatur aber auch die Ausschüttung von
Hormonen. Kurz: Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
schwankt im Laufe des Tages.
Da bei Fernflügen über mehrere Zeitzonen hinweg es zwangsläufig zu Störungen in diesem inneren Rhythmus kommt, hat sich der Ausdruck Jetlag eingebürgert (jet = Flugzeug, lag = Zeitverschiebung).
Zu den lästigen Störungen bei Fernflügen zählen:
Die Beschwerden sind unterschiedlich, je nach aktueller Kondition. Junge Menschen scheinen weniger unter dem Jetlag zu leiden. Die subjektiven Beschwerden klingen meist nach 2 bis 3 Tagen wieder ab. Die beschriebenen Körperfunktionen benötigen jedoch bis zu 14 Tagen, um sich wieder einzuregulieren.
Interessanterweise ist bei Flügen in westlicher Richtung die Symptomatik des Jetlag weniger schwer ausgeprägt als bei Reisen in östlicher Richtung. In westlicher Richtung verlängert sich der Tag, die innere Uhr wird damit besser fertig.
Übrigens: Eine leichte Form des Jetlag tritt bei allen Deutschen im April und Oktober auf – bei der Umstellung auf die Sommer- und Winterzeit!
Störung des Tag-Nacht-Rhythmus durch eine Zeitverschiebung.
Wenn massive Probleme auftreten oder wenn Jetlag-Symptome nicht abklingen.