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In unserem medizinischen Lexikon STADApedia möchten wir Ihnen helfen, schnelle und zuverlässige Antworten auf Ihre gesundheitlichen Fragen zu finden. Mehr als 300 medizinische Fachbegriffe und Themen werden erläutert. Hier finden Sie viele wertvolle Informationen und nützliche Tipps zu Themen rund um Ihre Gesundheit.*

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Glossar

Hautaufbau

1. Epidermis
Oberhaut
Die Epidermis ist etwa 0,3 Millimeter dick. Sie ist die äußere Schicht unserer Haut und besteht wiederum aus mehreren Hautschichten:
Hornschicht (Stratum corneum)
ist die Schutzschicht und besteht aus kernlosen Zellen.
Glanzschicht (Stratum lucidum)
Befindet sich nur an dicken Epidermisstellen, wie z. B. Fußsohlen
Körnerschicht (Stratum granulosum)
Sie besteht aus 1-5 Lagen abgeplatzter Zellen mit stark lichtbrechenden basophilen Keratinkörperchen.
Stachelzellschicht (Stratum spinosum)
Eine aus 4-8 übereinander gelagerten Zelllagen bestehende Schicht, die auch Keimschicht genannt wird, da hier u a. der Ersatz der an die Epidermisoberfläche abgeschilferten verhornten Zellen durch Zellteilung erfolgt.
Basalschicht (Stratum basale)
Sitz der Melanozyten, die Melanin zu Pigmentierung der Haut enthalten.

2. Dermis
Lederhaut
Die Lederhaut ist ein etwa 0,6 Millimeter dickes, unterstützendes Gewebe und besteht vorwiegend aus Bindegewebsfasern. In der Dermis befinden sich die Blutgefäße, Schweißdrüsen und Haarfollikel.

Sie besteht aus 2 Schichten:
Papillarschicht
Ist ein lockeres Bindegewebe mit kollagenen, elastischen Fasern und ist mit zapfenförmigen Papillen mit der Oberhaut verbunden. Hier befinden sich die Blutgefäße, welche die Epidermis versorgen.
Geflechtsschicht
Die Geflechtsschicht, auch Netzschicht genannt, besteht aus festem Bindegewebe mit kollagenen und elastischen Fasern, Blutgefäßen, Nerven, Haarfollikeln, Talgdrüsen, Schweißanhangdrüsengängen und Fettzellen.

3. Unterhaut
Subcutis
Die Unterhaut besteht hauptsächlich aus losem Bindegewebe und Fett. Sie versorgt die darüber liegenden Hautschichten über die größeren Blutgefäße und Nerven. Sie hat zudem die Funktionen als Verschiebeschicht zu darunter liegenden Strukturen, wie z. B. Knochen, Muskel, Bändern und Sehnen.

Diesen Beitrag gibt es auch in Türkisch und Russisch.

 

Ratgeber Gesundheit

Babyhaut

Babyhaut Babyhaut ist von Natur aus sehr zart, relativ trocken und empfindlich, weil die typischen Schutzmechanismen der Haut noch nicht voll entwickelt sind. Besonders der Windelbereich, der ständig durch Urin und Stuhl gereizt wird, braucht besondere Pflege, damit es nicht zu Entzündungen kommt
(siehe auch Windeldermatitis).

Im Alter von vier bis zehn Wochen können Babys einen Ausschlag im Gesicht und am Hals bekommen, der spontan kommt und geht (sog. Neugeborenenakne). Man nimmt an, dass dieser Ausschlag mit der Umstellung des Hormonhaushaltes von den mütterlichen Hormonen auf die eigenen Hormone zusammenhängt. Der Ausschlag heilt ohne Behandlung von selbst ab.

Richtige Hautpflege

  • Es sollten nur spezielle Babypflegeprodukte verwendet werden.
  • Cremes und Pasten nicht zu dick auftragen, da sonst die Hautporen verstopfen.
  • Von Pudern ist abzuraten, da diese, besonders in Kontakt mit Cremes, Krümel bilden, die die Haut reizen. Außerdem könnte der feine Puderstaub vom Baby eingeatmet werden.
  • Um den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zu erhalten, nur ca. zweimal in der Woche das Baby baden. An den übrigen Tagen ist das Waschen von Gesicht und Windelbereich mit klarem Wasser ausreichend. Als Badezusatz empfiehlt sich ein Baby-Ölbad und für die Haare ein mildes Baby-Shampoo. Anschließend das Baby mit einer speziellen Körpercreme oder -lotion einreiben.
  • Bei Milchschorf (Ekzem) die verkrusteten Stellen mit Babyöl aufweichen.
  • Der Windelbereich braucht besondere Pflege. Babycreme schützt den Po vor dem direkten Kontakt mit Stuhl und Urin und somit vor dem Wundwerden (z. B. Multilind® Heilsalbe mit Nystatin 100 000 I.E./200 mg pro 1 g Paste zur Anwendung auf der Haut). Sooft wie möglich Luft an den Po lassen (nackt strampeln lassen).
  • Das Gesicht und die Ohren mit einer Fettcreme vor Kälte schützen.
* Wichtiger Hinweis:
STADApedia ist sorgfältig und gewissenhaft erarbeitet worden. Dennoch: STADA kann für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung übernehmen. Bitte fragen Sie bei gesundheitlichen Problemen auch immer Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dieses Lexikon keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an communications@stada.de.


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