STADApedia
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Frostbeulen oder Erfrierungen sind Gewebeschädigungen, die durch feuchte Kälte
(Temperaturen um den Gefrierpunkt) oder trockene Kälte (Temperaturen deutlich unter 0°C) hervorgerufen werden.
Durch die Kälteeinwirkung bilden sich zwischen den Zellen Eiskristalle und die Zellen werden somit zerstört.
Es kommt zum Zusammenklumpen roter Blutkörperchen und dadurch zum Verschluss der Gefäße (Thrombus).
Dies führt zu Durchblutungsstörungen und schließlich zum Absterben des Gewebes. Besonders betroffen sind
Finger, Fußzehen, Nase und Ohren. Zunächst tritt Rötung auf, dann Blasenbildung, ähnlich wie beim Sonnenbrand.
Bei schweren Erfrierungen bilden sich weiße, harte, kalte Hautstellen, die sich nach dem Auftauen schwarz verfärben,
anschwellen und schmerzen. Das Gewebe ist oberflächlich abgestorben. Schmerzen oder Empfindlichkeit gegenüber
Temperaturschwankungen können noch jahrelang auftreten.
Gefährdete Stellen bei Erfrierung: Ohren, Nase, Fingerspitzen und Zehen